Facility-Management

Eigentümer, der Hausverwaltung oder auch Mieter begegnet immer wieder folgender Begriff „Facility Management“. Doch so modern der Begriff auch klingt, so fremd ist er auch. In diesem Artikel wird dieser Begriff erklärt und er zeigt die Bedeutung des Facility Management auf.

Was ist eigentlich Facility Management eigentlich?

Unter diesem Begriff versteht man nicht den klassischen Berufsbild des Hausmeisters, sondern den ganz einheitlichen „Lebenszyklus eines Gebäudes“ und die optimale Nutzung des Grundstücks. Das Facility Management ist als Sekundärprozess zu verstehen (siehe
kmplus). Das bedeutet konkret ein unterstützender Prozess ohne direkten Kunden nutzen. Ein Facility Manager hat die wichtige Aufgabe dafür zu sorgen, dass das Gebäude weiterhin verwendet werden kann und es trägt damit zur Wertschöpfung bei.

Der Lebenszyklus des Gebäudes

Der Lebenszyklus einer Immobilie wird in den meisten Fällen in sechs Phasen eingeteilt. Der Kreislauf fängt meist mit der Projektidee an und verläuft dann im weiteren Prozess über die Errichtung und den anschließenden Bezug des Gebäudes, die Nutzung sowie Bewirtschaftung des Gebäudes bis hin zur Sanierung beziehungsweise auch dem Abriss des Gebäudes. Nach der abschließenden Phase fängt der Kreislauf von vorne mit der Planung bzw. dem Konzept des neuen Projektes an.

In sämtlichen Phasen werden Kosten- sowie Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen durchgeführt und ausgehend davon werden Optimierungsüberlegungen angestellt. Der größte Teil laufenden Kosten fallen in der Bewirtschaftung bzw. Nutzungsphase an, welche mit einer Zeitspanne von rund 40 bis weit über 100 Jahren in den größten Bereich des Zyklus einer Immobilie umfasst.

Was ist eigentlich das Ziel?

Das Ziel ist die Betriebs- sowie Bewirtschaftungskosten auf Dauer zu senken, feste Kosten zu flexibilisieren, die technischen Verfügbarkeit der Anlagen sicherzustellen und den Ertrag der Immobilie zu steigern oder auch die langfristige Werterhaltung zu sichern.

Schon während der Planungsphase sollten für die entstehenden Kosten eine wirtschaftlich nachhaltige sowie kosteneinsparende Lösung gefunden werden. Auch die nachträgliche Veränderung oder Verbesserungen sind Ertragssteigerungen möglich.

Die Grundlage der nachhaltigen Entwicklung eines Gebäudes ergeben sich aus der gemeinsamen Betrachtung sozialer, ökonomischer und ökologischer Ziele.

(Bilderquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain)