Leukozyten

Die weißen Blutkörperchen werden auch Leukozyten genannt. Diese werden in der Thymusdrüse und im Knochenmark gebildet. Danach gelangen sie durch den Blut- und den Lymphstrom in alle Regionen des Körpers. Die Leukozyten unterscheiden sich voneinander. Es gibt eine Vielzahl von unterschiedlichen Leukozytenklassen, die jeweils spezielle Aufgaben bei der Immunabwehr übernehmen. Darunter zählen zum Beispiel die Lymphozyten, die dendritischen Zellen, die Granulozyten und die Makrophagen. Leukozyten haben eine signifikante Aufgabe im menschlichen Organismus und wehren Krankheitserreger ab. Damit unterstützen sie die Immunabwehr. Viele Leukozyten im Blut deuten daher auf eine Infektion oder eine krankhafte Entzündung hin. Weitere Infos auf www.leukozyten-info.de.

Zu viele Leukozyten im Blutbild

Wenn ihr Internist zu hohe Leukozyten- Werte im Blut nachweist, können Infektionskrankheiten (durch Bakterien ausgelöst), Leukämie oder Entzündungen vorliegen. Außerdem treten zu hohe Werte bei Rauchern, unter Stress, in der Schwangerschaft und bei körperlicher Belastung auf. Daneben führen manche Medikamente, wie zum Beispiel Kortison, Lithium, Sulfonamide und Mittel gegen Epilepsie zu einer erhöhten Anzahl der Leukozyten aus.

Eine zu niedrige Anzahl der Leukozyten

Wenn ihre Leukozyten- Werte zu niedrig sind, liegen wahrscheinlich Autoimmunerkranknungen, Krebserkrankungen, Erkrankungen des Knochenmarks oder Virusinfektionen vor. Daneben können auch Medikamente wie zum Beispiel Schmerzmittel oder Antibiotikum die Anzahl der Leukozyten erniedrigen. Eine regelmäßige Kontrolle der Leukozytenwerte sollten sie in regelmäßigen Abständen von ihrem Internisten kontrollieren lassen, um mögliche Erkrankungen frühzeitig feststellen zu können.