Kleiderverpackung

Kleidung für den Umzug verpacken

Dinge zu verpacken ist eine Wissenschaft für sich. Speziell bei Transport und Logistik sind solche Fertigkeiten gefragt. Mit dem zunehmenden Onlinehandel stehen die Versender immer mehr unter Druck. Je breiter das Sortiment, umso vielfältiger sind die Anforderungen an die Verpackung. Die Verpackung soll vor Verschmutzung und Beschädigung schützen und gleichzeitig verhindern, dass andere Pakete beschädigt werden können. Im Alltag hat man, abgesehen von dem einen, oder anderen Paket, das man verschickt, wenig damit zu tun. Das ändert sich allerdings, wenn man umzieht. Plötzlich muss alles, wirklich alles, was man besitzt, transportsicher gemacht und vieles auch verpackt werden. Was auf den ersten Blick nicht so schwierig wirkt, kann allerdings zu einer echten Herausforderung werden. Will man Kleidung für den Umzug verpacken, steht man gleich mehreren Problemen gegenüber.

Verschmutzung

Das Hauptproblem beim Transport von Kleidung ist die Verschmutzung. Werden die Kleider nicht so verpackt, dass sie von allen Seiten gegen Berührungen gesichert sind, können sie rasch verschmutzen. Ein Umzugswagen ist alles andere als sauber. Bettwäsche, Handtücher, oder Kleidung kann also leicht verschmutzen, wenn der Umzugskarton, oder der Plastiksack, in die man sie gesteckt hat, beschädigt werden. Müllsäcke, die häufig für den Transport von Kleidung verwendet werden, sind dafür nicht geeignet. Kleidungsstücke sind schwerer, als man denkt und schnell kommen solche Müllsäcke an ihre Belastungsgrenzen. Eine winzige Beschädigung kann zu einem großen Riss werden und schlimmstenfalls fällt die teure Markenkleidung aus dem Sack.

Unordnung

Außerdem sorgt die chaotische Verpackung der Kleidung dafür, dass man beim Ausräumen viel Aufwand hat. Sorgfältig gefaltete Wäsche wird auf dem Transport komplett durcheinandergebracht. In der neuen Wohnung muss man sich dann entscheiden. Entweder man nimmt sich die Zeit und faltet alles noch einmal, oder man sortiert, die schlampig gefaltete Wäsche einfach so in den Schrank. Besser ist allerdings, man sorgt gleich beim Verpacken dafür, dass nichts durcheinanderkommt. Die Anforderungen an die Verpackung sind also einerseits, dass sie vor Verschmutzungen schützt, andererseits soll sie die Kleidung möglichst schonend transportieren.

Koffer

Eine ausgezeichnete Variante ist es, die Kleidung in Koffer zu packen. Hat man selbst zu wenig Koffer und zieht man außerhalb der Reisesaison um, dann kann man sich Koffer bei Freunden und Verwandten leihen. Im Koffer findet die Kleidung ausreichend Platz und wird beim Schließen des Deckels fixiert. So bleiben die Stapel gebügelter Wäsche makellos glatt und können in der neuen Wohnung mit wenigen Handgriffen in die Schränke gelegt werden. Alternativ zum Koffer sind auch Vakuumbeutel eine Möglichkeit zum schonenden Transport von Kleidung.

Vakuumbeutel

Vakuumbeutel können bei einem Umzug Gold wert sein. Man legt Kleidung, aber auch Kissen, oder Decken in den Beutel und verschließt ihn luftdicht. Über ein, seitlich angebrachtes Ventil wird mit einem Staubsauger die Luft aus dem Beutel gesaugt. Damit wird der Inhalt kompakt und verliert an Volumen. Speziell für Bettwäsche, Handtücher und andere Textilien mit viel Volumen ist diese Methode gut geeignet. Aber auch normale Kleidung, Shirts, Hosen und Unterwäsche lassen sich so transportsicher verpacken.

Hängender Transport

Während sich Stapel an Kleidung recht einfach verpacken lassen, sind hängende Kleidungsstücke schwieriger zu transportieren. Mäntel, Kleider, Jacken, aber auch Herrenhemden hängen an Kleiderbügeln. Der Transport sollte im besten Fall ebenfalls hängend erfolgen. Spezielle Kleiderkartons, in denen eine, oder zwei Kleiderstangen eingebaut sind, sind die Variante, die professionelle Umzugsunternehmen wählen. Bucht man ein Ein- und Auspackservice beim Umzug, dann bringen die Umzugshelfer solche Kartons mit. Organisiert man den Umzug selbst, dann ist auch eine einfache Kleiderstange, wie man sie in jedem Möbelhaus bekommt, eine Option. Allerdings hat man dabei wieder das Problem, dass die Kleidung leicht verschmutzen kann.

Kleidersäcke

Ausreichend Kleidersäcke stehen im Normalfall auch nicht zur Verfügung. Alternativ kann man die Kleidung auch in große Müllsäcke stecken. Ein kleines Loch im Boden, durch das man die Bügel führt und schon hat man einen improvisierten Kleidersack. Das untere Ende sollte aber auch mit Tesafilm, oder Paketband verschlossen werden. So gesichert kann man die Kleidung auch liegend transportieren. Das Verpacken der Kleidung für den Umzug wird leider häufig unterschätzt. Ausreichend Kartons, Kleidersäcke, oder Koffer sind eine Voraussetzung dafür, die Kleidung sicher in die neue Wohnung zu bringen.

(Bilderquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain)