Bockshornklee

flohsamenDie Geschichte des Bockshornklees geht bis in die Antike zurück. Bis heute ist es in vielen Regionen der Welt eine wichtige Zutat beim Kochen und Backen, aber auch ein bekanntes Heilmittel. Dies liegt auch daran, dass Bockshornklee in vielen Regionen der Welt vorkommt. Sowohl die grünen Blätter, als auch die Samen, die gelb bis braun sind, sind vielfältig nutzbar für den Menschen.


Die Wirksamkeit dieser traditionellen Verwendung wird heute in der modernen Medizin bestätigt. Als Nahrungsmittel werden unterschiedliche Bestandteile der Pflanze verwendet: Die Blätter, als auch die Samen haben einen charakteristischen Geschmack. Dieser ist aus vielen regionalen Küchen nicht wegzudenken. Ein Beispiel dafür ist das indische Currypulver.
In der muslimischen Tradition ist die Pflanze ein geschätztes Mittel bei vielen Problemen. Die abgekochten Samen werden hier zur Unterstützung des Haares und der Kopfhaut angewendet. Dadurch sollen Schuppen verschwinden, Haarausfall reduziert werden und das Haar allgemein schöner werden. Mehr über Bockshornklee findet man auf http://www.bockshornklee.eu.

Pflanzenheilkunde

Der Bockshornklee wird schon von Hildegard von Bingen erwähnt, die ihn bei Hautkrankheiten empfiehlt. Auch in jüngerer Zeit wird er bei unterschiedlichen Leiden angewendet. Besonders durch Pfarrer Kneipp erlebte die Pflanze eine Renaissance als Heilmittel. Im fernen Osten wird sie bei Problemen mit den Atemwegen eingenommen. Wahrscheinlich ist hier die Aminosäure Histidin ein wirksamer Bestandteil. Dieser soll auch die Leber unterstützen und Schädigungen des Organs verhindern. Nach Kneipp hat die Pflanze so nicht nur positive Wirkung auf die Leber, sondern auch gegen Arteriosklerose und allgemein für den Stoffwechsel.

Zur Unterstützung der Behandlung bei Diabetes Mellitus wird die Pflanze ebenfalls angewendet.
Für die Anwendung in der Pflanzenheilkunde werden die Samen in unterschiedlichen Darreichungsformen angeboten. Innerlich werden sie als Tee oder Pulver angewendet. Für die äußere Anwendung gibt es Auflagen.

Verwendung in der modernen Medizin

Eine Studie hat ergeben, dass die Pflanze und ihre Wirkstoffe auch bei Parkinson eine Anwendung finden könnten. Die Ärzte schließen aus den verminderten Symptomen, dass durch Inhaltsstoffe der Pflanze eventuell die Schädigung von Nervenzellen verlangsamt werden kann.

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