Alpaka

alpakaAlpakas sind eine domestizierte Kamelart. Dazu zählen die buschigen Huacayas sowie die schmaleren Suris. Sie stammen aus den südamerikanischen Anden und ihre vorwiegende Heimat ist in Peru, Chile und Bolivien. Alpakas gibt es in einer enormen Farbvielfalt. Einfarbig, getupft, gescheckt und sogar Mischungen daraus sind möglich. Da Alpakas Herdentiere sind, fühlen sie sich nur in Gruppen wohl. Die Pflanzenfresser ernähren sich hauptsächlich von verschiedenen Gräsern und Heu. Sie können etwa 20 – 25 Jahre alt werden.

Alpaka-Wolle

Die Alpakas sind hervorragende Wollelieferanten. Ihre Wollfasern sind seidig glänzend. Geschoren werden die Tiere einmal pro Jahr. Die Wolle ist sehr begehrt, da sie selbst in sehr dünner Verarbeitung schön warm hält, und sogar für Menschen mit Allergien geeignet.

Fortpflanzung

Geschlechtsreif sind Alpakas ab durchschnittlich 12 – 24 Monaten. Die Fortpflanzung kann das ganze Jahr lang erfolgen, da die Stuten immer Empfängnisbereit sind. Zwischen 340 und 345 Tagen liegt die Tragzeit bei den Alpakas. Meist wird ein einzelnes Junges zur Welt gebracht, dass dann 6 – 8 Monate lang gesäugt wird.

Mensch und Alpaka

Alpakas sind als gutmütige, ausgeglichene und kinderfreundliche Tiere bekannt. Ihre ruhige Wesensart und die Zusammenarbeit mit dem Menschen, machen sie beispielsweise zu geeigneten Therapiebegleitern. Sie können gut trainiert werden, da sie von Natur aus schlaue Tiere sind. Auch für Freizeitaktivitäten werden Alpakas gerne eingesetzt. Wanderungen mit Alpakas werden oft in Gruppen angeboten und sind etwas für die ganze Familie. Je bekannter diese Tiere werden, desto mehr Menschen möchten sie besser kennenlernen. Daher werden auch die Angebote der Aktivitäten mit Alpakas immer vielfältiger. In Deutschland gibt es bereits viele Zuchtbetriebe und Höfe, die viele Angebote für Alpaka-Freunde bieten. In den Ferien nutzen Kinder die freie Zeit für einen Ausflug zu den Alpakas.

(Bilderquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain)