Akupressurmatte

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(Bildquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain)

Eine Akupressurmatte kann Rückenschmerzen lindern, indem sie die Muskeln entspannt und die Durchblutung fördert. Die Matte mit einigen tausend kleinen Spitzen auf ihrer Oberfläche macht sich die alte chinesische Heilmethode der Akupressur zunutze. Sie stimuliert unzählige verschiedene Punkte des menschlichen Körpers entlang der Energiebahnen durch sanften Druck. So werden Blockaden gelöst und Schmerzen gemildert. Die Akupressurmatte wird am besten auf ein weiche Unterlage gelegt. Damit der Benutzer bequem auf ihr liegt, wird ein kleines Kissen oder ein zusammengerolltes Handtuch unter den Nacken geschoben. Zwischen die Spitzen aus Hartplastik oder ähnlichem Material und die Haut kann bei Bedarf ein dünnes Tuch gelegt werden. Der Mensch auf der Matte atmet tief ein und aus. Anfangs ist eine Liegezeit von zehn bis zwanzig Minuten angebracht, später kann diese auf maximal vierzig Minuten erhöht werden. Sehr wirkungsvoll ist das Benutzen der Akupressurmatte abends vor dem Schlafengehen. Die regelmäßige Anwendung steigert das Wohlgefühl. Auch zur Stimulation der Fußreflexzonen kann die Matte genutzt werden, ebenso speziell an Knie, Oberschenkel, Bauch, Nacken und Kiefer.

Anfangs kann es auf der Haut prickeln

Das Vorbild der genoppten Matte war möglicherweise das sogenannte „Bett der Nägel“, das einst Fakire und Yogis gegen physische und psychische Blockaden angewendet haben. Es bestand tatsächlich aus Nägeln und einem Holzgestell. Die heute übliche Akupressurmatte, die auch Yantra- oder Vitalmatte genannt wird, erzeugt einen wohltuenden Massage- und Entspannungseffekt (weitere Informationen und einen Ratgeber findet ihr unter akupressurmatte-abc.de). Am Anfang kann es auf der Haut etwas prickeln, doch dann stellt sich am gesamten Körper ein warmes und weiches Gefühl ein.

Geübte betreiben auf der Matte auch Yoga

Dem Benutzer wird empfohlen, sich erst langsam an die Matte zu gewöhnen, damit ihre Benutzung nicht als unangenehm empfunden wird. Wer sich die Akupressur gönnt, sollte wirklich gründlich abschalten und störende Effekte im Raum beseitigen. Anfänger testen vielleicht zu Beginn eine kleine Matte, ehe sie später eine größere verwenden. Auch die Kombination mit Yogaübungen ist auf der Akupressurmatte für Fortgeschrittene gut möglich.