Thrombozyten

Thrombozyten nehmen eine sehr wichtige Rolle im menschlichen Organismus ein. Sie sind für die Blutgerinnung relevant. Anhand des großen Blutbild kann der Mediziner erkennen, ob die Thrombozyten erhöht oder erniedrigt sind. Daraus kann geschlossen werden, ob verschiedene Krankheiten vorliegen, oder eben nicht. Neben dem Blutbild kann auch die Haut Anzeichen für ein gestörtes Thrombozyten Verhältnis hinweisen. Liegt eine erniedrigte Thrombozytenanzahl oder eine Funktionsstörrung der Blutplättchen vor, so können punktförmige Einblutungen in der Haut entstehen. Wenn sie als Patient solche Einblutungen entdecken, dann sollten sie umgehend ihre Thrombozyten werde überprüfen lassen.

Was sind Blutplättchen?

Blutplätchen gehören wie die Leukozyten (weiße) und die Erythrozyten (rote) zu den zellulären Bestandteilen des Blutes. Die Struktur der Blutplättchen ist durch einen scheibenähnlichen Aufbau gekennzeichnet. Darüber hinaus sind die Blutplättchen kernlos, d.h. sie besitzen keinen Zellkern. Thrombozyten sind ein wichtiger Bestandteil des Gerinnungssystems. Sobald wir uns beispielsweise in den Finger schneiden, fängt die Wunde sehr schnell an zu bluten. Dort kommt die Gerinnung ins Spiel. Durch die Verletzung des Gefäßes werden die Blutplättchen angelockt. Mit bestimmten Gerinnungsfunktionen vernetzen diese sich mit der Wunde und bilden einen Blutpfropfen, der die Wunde abdichtet. Aus diesem Grund sind die Thrombozyten bei der Wundheilung die Taktgeber und essentiell für unseren Körper.

Wann sind die Thrombozyten vermehrt?

Ihre Thrombozyten sind nach schweren Entzündungen, nach der Entfernung der Milz, nach großen Blutverlusten, nach Erkrankungen des Knochenmarks und nach Schnittwunden erhöht. Die Thrombozyten bringen ihren Körper wieder ins Gleichgewicht und wahren die Gesundheit. Auf www.thrombozyten-info.de erfahren sie mehr Wissenswertes rund um die wichtigen Bestandteile unseres Systems.