Stethoskop

Stethoskop

Quelle: flickr.com

Mit einem Stethoskop werden schwer hörbare Töne verstärkt. Dadurch wird einem Arzt die Behandlung erleichtert, denn er kann Geräusche des Körpers leichter wahrnehmen. Aufgrund der Rhythmik kann er dann mit dem Stethoskop feststellen, ob der Patient gesund ist. Stethoskope werden zum Abhören der Herzfrequenz, sowie Tönen in der Lunge und dem Darm verwendet.

Es gibt verschiedene Stethoskope

Die heute am häufigsten verwendeten Modelle gehören zu den Akustischen Stethoskopen. Sie bestehen einfach gesagt aus dem Kopf zu Abhören, dem Schlauch zur Übertragung der Töne und den Ohrbügeln, welche die Geräusche in verstärktem Zustand zum Gehör des Arztes transportieren. Ermöglicht wird dies durch eine Membran. Sie wird durch die akustischen Schallwellen in Schwingungen versetzt und überträgt diese durch den Luftschlauch. Diese Stethoskope werden in der Allgemeinmedizin verwendet. Verbesserte Versionen heißen Doppelkopf-Stethoskope und kommen in der Kardiologie zum Einsatz.

Der Stethoclip

Er wird verwendet, wenn es um besonders störungsfreie Messungen geht. Gewöhnliche Stethoskope haben den Nachteil, dass ihre Membran oder Trichter am Kopf zu Störungen führen. Ein Stethoclip wird direkt auf ein Hörgerät gesetzt und vermindert wesentlich die Schallverluste.

Elektronische Stethoskope

Durch den Einbau spezieller Elektronik, sind Stethoskope in der Lage, bestimmte Töne zu verstärken und störende Geräusche auszublenden. Durch die Anschluss an einen Computer können die Geräusche auch aufgezeichnet und für den Patienten hörbar gemacht werden. Bisher werden diese Stethoskope aber nur sehr wenig verwendet, weil ihre Anschaffungskosten sehr hoch sind.

Die Geschichte der Stethoskope

1816 wurde das erste Stethoskop von René Théophile Hyacinthe Laënnec entwickelt. Der Franzose ermöglichte es mit seinem Gerät, die Töne von Herz, Lunge und Darm zu verstärken. Das Abhören durch bloßes Ohrauflegen gehörte damit der Vergangenheit an. Seine ersten Versuche machte er mit einer Papierrolle, welche ihm bessere Ergebnisse lieferte. Damit war sein Interesse an einem mechanischen Stethoskop erwacht. Verschiedene Materialien wurden ausprobiert, bis man von dem heutigen Stethoskop sprechen konnte.