Mottenbekämpfung

Mottenbefall kann jeden betreffen und daher braucht sich niemand dafür zu schämen. Oft stellt sich die Frage: “Wie kommen die Motten in meinen Kleiderschrank?“. Die nächste naheliegende Frage ist: „Wie bekommt man die Motten wieder weg und mit welcher Strategie kann die Mottenplage bekämpft werden?“. Im Fall der Mottenplage bietet sich sofort die natürliche Bekämpfungsmethode mit Schlupfwespen an. Egal ob Kleidermotten oder Lebensmittelmotten, wenn diese Schädlinge auftauchen ist die Aufregung groß. Es gibt außer für die Umwelt schonende Methode, mit Schlupfwespen zu arbeiten, auch noch andere Methoden gegen die gefräßigen Mottenlarven, die eigentlichen Übeltäter, vorzugehen. Die Methode, mit Schlupfwespen gegen Mottenfraß vorzugehen ist bei der Bevölkerung noch wenig bekannt.

Mottenbekämpfung

Motten haben Textilien zum Fressen gern. Bei der Kleidermotte sind eigentlich nur die Larven die „Übeltäter“, die sich einen Nährstoff- und Materialvorrat aus Textilfasern anfressen und anschließend verpuppen. Nach 14 Tagen schlüpfen Falter, die dann keinen weiteren Schaden anrichten, da diese keine Beißwerkzeuge haben. Der weitere Schaden entsteht durch die Fortpflanzung. Das Mottenweibchen legt ca. 200 Eier einzeln an Stoffen ab. Bevorzugte Ablagestellen für die Eier sind Materialien aus Wolle und Pelze. Die Bekämpfung der Motten mit Schlupfwespen ist äußerst effektiv. Schlupfwespen, auch Trichogrammen genannt, kommen in der freien Natur vor und sind die natürlichen Feinde der Motten. Diese Trichogrammen sind nur 0,3mm groß und gelangen in jede kleinste Ritze, wo Motteneier abgelegt wurden. Dort werden die Motteneier aufgespürt und zerstört. So kann sich keine neue Generation von Motten entwickeln. Da nach einiger Zeit keine Eier und Mottenlarven mehr vorhanden sind, sterben auch die Schlupfwespen und zerfallen zu Hausstaub.

Mottenbekämpfung, Mottenkugel und Pheremonfalle

Die gründlichste Reinigung der Schränke im Schlafzimmer (Kleidermotten) und auch in der Küche (Lebensmittelmotten) ist nicht hilfreich und führt nicht zur Ausrottung der Motten.
Die Lebensmittelmotten und Kleidermotten sind äußerst robust und tauchen immer wieder auf, wenn man nicht zur Bekämpfung die Schlupfwespen einsetzt. Zur Bekämpfung der Motten hilft auch die klassische Mottenkugel. Mit diesem Mittel holt man sich aber die nicht ganz unbedenkliche Chemikalie para-Dichlorbenzol ins Haus. Der Geruch nach Mottenkugeln ist auch nicht gerade attraktiv! Die Pheromonfalle, die nur das Männchen aus dem Verkehr zieht, hat sich auch nicht als Allheilmittel bewährt. Ein Teil der Weibchen wird dennoch begattet und es werden weiter Eier gelegt.