Katzenkralle

Zur Vorbeugung von Krankheiten gilt es in erster Linie das Immunsystem zu stärken. Die Behandlung mit Heilpflanzen, Phytoterapie genannt, erfreut sich immer stärkerer Beliebtheit und bietet aufgrund ihrer jahrhunderte langer Erfahrung eine Alternative zur klassischen Schulmedizin. Viele Heilpflanzen, u.a. auch die Katzenkralle werden in traditionellen Naturheilverfahren angewendet. Mehr zu diesem Thema findet man auf diversen Seiten des Internets. Immer mehr Menschen wenden sich bei körperlichen Beschwerden zusätzlich zur der konservativen klassischen medizinischen Behandlung den Naturheilverfahren zu und nehmen die Erfahrung und den Rat eines Heilpraktiker in Anspruch. Dies ist besonders dann der Fall, wenn nach Aussage der Schulmedizin aus schulmedizinischer Sicht zur Linderung der Beschwerden nichts mehr zu machen ist.

Katzenkralle

Die Wirkung von Heilpflanzen hängt von ihren pharmakologischen aktiven Inhaltsstoffen und deren Berteilung ab. Die Katzenkralle (Uncaria tomentosa) gehört zur Familie der Rötegewächse (Rubiaceae) und ist auch unter den Trivialbezeichnungen Una de Gato (Lateinamerika), Cat‘s Claw (Englisch sprachiger Raum) oder Griffe de Chat (Frankreich). Die etwa 30 bis 100 m lange Kletterpflanze kommt hauptsächlich in Mittel- und Südamerika vor. Die Hauptwirkung der aktiven pharmakologischen Inhaltsstoffe der Katzenkralle richtet sich auf den Einfluss auf das Immunsystem. Oxindolalkaloide steigern die Phagozythoseleistung von Granulozyten und Makrophagen, d. h. Vermehrung der Fresszellen, die die vom Immunsystem die als fremd markierte Zellen vernichten. Untersuchungen zeigen, dass dieser Effekt mit anderen Immunstimulantien zu vergleichen ist. Mehr zum Thema erfahren sie im Internet.

Katzenkralle

Die Katzenkralle ist im Regenwald auf feuchtem schattigem Boden heimisch und kann einen Stammdurchmesser von bis zu 25 cm und eine Länge von 100 m erreichen. Zur Verwendung als Heilpflanze kultiviert bleiben die Pflanzen aber kleinwüchsig und buschig. Außer den in der Wurzel gefundenen Oxindolalkaloiden wurden in der Pflanze, die als Kräutertee Verwendung findet auch Terpenoide, Sterole und Urolsäurederivate, sowie Flavonoide, Procyanide und Chinconaine nachgewiesen. Aufgrund der vermuteten Gesundheitswirkung, die teilweise durch Tierversuche schon nachgewiesen ist, wird weltweit geforscht weitere Einsatzmöglichkeiten zur Behandlung von Krankheiten möglich sind.