Burnout-Behandlung

Diagnose Burnout

Burnout ist in der heutigen Zeit ein sehr weit verbreitetes Leiden. Trotzdem ist die Symptomatik vielen Betroffenen immer noch nicht ganz klar. Sie leiden unter körperlicher, geistiger und emotionaler Erschöpfung, sind im Beruf nicht mehr so leistungsfähig wie gewohnt, machen plötzlich viele Fehler. Aber auch im Privatleben fehlt ihnen fast immer Schwung, Energie und vor allem auch jede Lebensfreude. Es handelt sich bei einem Burnout um eine sehr ernste Erkrankung, die unbedingt behandelt werden muss. Wird sie zu spät diagnostiziert und therapiert, dann sinken die Heilungschancen und es können auch noch schwere Depressionen oder andere psychische Erkrankungen, im schlimmsten Fall sogar zu suizidalen Handlungen hinzu kommen. Sich möglichst frühzeitig professionelle Hilfe zu suchen, ist deshalb ganz unverzichtbar. Dazu muss der Betroffene natürlich erst einmal erkennen, dass ein Burnout-Problem überhaupt besteht und er selbst in irgendeiner Form einen Eigenanteil an der Situation hat, den es anzuerkennen, auszuloten und abzustellen gilt.

Wenn die Diagnose Burnout dann feststeht, stellt sich die Frage nach den Behandlungsmöglichkeiten. So verschieden wie die Symptomatik eines Burnout, so unterschiedlich wird auch der Behandlungsansatz sein. Vielen Menschen mit Burnout helfen zum Beispiel Entspannungstechniken wie autogenes Training, progressive Muskelentspannung, Yoga oder Quigong. Auch der Austausch mit anderen Betroffenen in Selbsthilfegruppen kann Erfolge bringen. Ist der Burnout schon weiter fortgeschritten, ist oft eine länger dauernde Psychotherapie oder die Behandlung in einer Fachklinik notwendig. Eine solche Fachklinik bietet spezielle ganzheitliche Behandlungsmöglichkeiten an (siehe auch
https://habichtswald-privat-klinik.de/behandlungsschwerpunkte/burnout/)

In bestimmten Situationen sind auch Medikamente unerlässlich, um den Burnout-Patienten erst einmal zu stabilisieren. Es kann sich dabei zum Beispiel um Psychopharmaka, um Antidepressiva aber auch um Schmerzmittel und um Medikamente gegen Bluthochdruck handeln.

Darüber hinaus müssen Betroffene aber vor allem lernen, bisherige Verhaltensmuster zu ändern, die zur Erkrankung beigetragen haben. Wenn sie selbstbewusster werden und auf die eigenen Bedürfnisse besser hören, entlastet sie das im Beruf und im Privatleben erheblich.

(Bilderquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain)