Beißring

Der Beißring ist ein aus weichem und elastischem Material bestehendes Babyspielzeug, auf dem das Baby herumkauen kann. Darin befindet sich meist eine Wasser- oder Eisgelfüllung. Wenn man den Kauring in den Kühlschrank legt (nie in das Gefrierfach!), lindert die kühlende Wirkung den Schmerz beim Zahnen. Es gibt auch Kauringe aus Holz. Hygienischer und leichter sauber zu halten sind allerdings welche aus Silikon. Es gibt auch welche mit Noppen, die das Zahnfleisch des Babys massieren. Dadurch erleichtern sie den Durchbruch des Zahnes. Kauringe gibt es in vielen verschiedenen Formen und Farben. Beißringe mit ergonomischer Form sind besonders praktisch, da sie alle Zähne erreichen können.

Die Vorteile von Kauspielzeugen

Speziell in der Zeit, in der das Baby die ersten Zähne bekommt, hat es ein vermehrtes Bedürfnis, Dinge in den Mund zu nehmen und auf etwas zu kauen. Dies geschieht meist zwischen dem sechsten und neunten Monat. Das Zahnen ist meist mit Schmerzen verbunden. Der Kauring hat, besonders gekühlt, einen schmerzlindernden Effekt und erleichtert dem Baby somit diese aufregende Zeit. Durch das Herumkauen wird außerdem der Speichelfluss angeregt, was ein guter Schutz gegen Karies ist. Manche Kauringe haben zusätzlich einen Greifling, welcher das Baby vom schmerzenden Zahnen ablenkt und die Motorik fördert. So sind schmerzlinderndes Kauspielzeug und Motorik förderndes Spielgerät in einem kombiniert.

Die richtige Reinigung von Kauspielzeugen

Wichtig ist, den Beißring regelmäßig zu reinigen. Dazu wird der Kauring nach dem Gebrauch mit warmen Wasser abgespült. Einige Modelle sind auch spülmaschinengeeignet. Scharfe Reinigungsmittel sind Tabu. Sie können je nach Material das Kauspielzeug beschädigen und Risse verursachen, in denen sich dann vermehrt Bakterien ablagern. Außerdem sind Reinigungsmittelrückstände eine direkte Gefahr für das Kind. Es ist wichtig, den Kauring vor jedem Gebrauch zu prüfen. Bei Schäden darf er nicht mehr verwendet werden. Qualitative Kauringe sind aber im Normalfall sehr langlebig.

(Bildquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain)