Bauchnabelpiercing

Wissen to go – Darauf ist beim Bauchnabelpiercing zu achten!

Gerade bei Frauen ist der Buchnabelpiercing beliebter denn je. Klein und unauffällig oder aber auch extravagant und blicke-lockend. Dieses Piercing wirkt unscheinbar, ist aber beinahe unendlich kombinierbar. Vor allem der Vorteil, dass sich der Bauchnabelpiercing leicht verstecken lässt, macht es zu einem kleinen, geheimnisvollen Schmuckstück. Doch worauf gilt es beim Stechen zu achten?

Wissenswertes zum Bauchnabelpiercing

Der Bauchnabelpiercing, kurz BNP, oder aber auch Bananenpiercing genannt, hat keinen genauen kulturellen Hintergrund. Während beispielsweise Schmuck am Ohr nachweislich im alten Ägypten zu finden war, etablierte sich das BNP aus modischen Gründen erst in den 1990er Jahren. Die Popkultur hat den heutigen Trend entscheidend geprägt. Model Christy Turlington, die amerikanische Rock-Band Aerosmith und Schauspielerin Alicia Silverstone haben den Bauchnabelpiercing einem breiten Publikum zugänglich gemacht. Heute findet sich für dieses Schmuckstück auch der Begriff Curved Barbell als Synonym.

So wird das Piercing gestochen

Klassischerweise wird der BNP im Liegen gestochen. Das bietet auf der einen Seite den Vorteil für den Piercer, dass der Einsatz erleichtert wird. Und auf der anderen Seite aber auch für den Kunden Kreislaufprobleme vorzubeugen. Bevor der Bauchnabelpiercing gestochen wird, gilt es die Ein- und Ausstichstelle zu markieren und zu desinfizieren. Anschließend wird die Stelle mit einer Piercingklemme stabilisiert und mit einem Venenkatheter durchstochen. Im Gegensatz zu anderen Piercings lassen sich die Schmerzen sehr gut aushalten.

Tipp: Ein seriöses Piercingstudio leistet Aufklärungsarbeit und arbeitet stets mit sterilen Utensilien. Ist beispielsweise der Buchnabel sehr flach und weist kaum Falten auf, ist von einem BNP abzuraten. Ein Piercingstudio ist umgehend zu verlassen, sobald Unstimmigkeiten oder Zweifel während des Besuches auftreten.

Pflegehinweise für das BNP

Das Bananenpiercing benötigt ca. 3 bis 4 Monate für die komplette Abheilung der Wunde. In Ausnahmefällen kann es aber auch bis zu einem Jahr dauern. Aus dem Grund sollte die Pflege des Schmuckstückes ernst genommen und regelmäßig durchgeführt werden.

  • Vor der Pflege die Hände waschen
  • Die Wunde mit warmem Wasser reinigen
  • Pflegecremes oder Naturprodukte, wie Kamille auftragen
  • An der frischen Luft heilen lassen
  • Enge, figurbetonende Klamotten meiden
  • Öffentliche Schwimmbäder meiden
  • Sport meiden

Lässt sich das Tragen von engen Klamotten oder der Sport nicht vermeiden, kann ein Pflaster zum Schutz aufgetragen werden. Treten Taubheitsgefühle oder Schmerzen auf, ist ein Arzt zu konsultieren.

(Bildquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain)