Arbeitsspeicher

Arbeitsspeicher

Quelle: flickr.com

Der Arbeitsspeicher wird für die aktuell auf einem Rechner laufenden Programme benötigt. Er berechnet alle notwendigen Aufgaben und erbringt in Verbindung mit einem Prozessor eine gewisse Leistung. Alternativ wird er auch als RAM abgekürzt. Seit der Erfindung des Arbeitsspeichers, wurde diese Fähigkeit permanente weiterentwickelt, um den immer größer werdenden Ansprüchen zu genügen.

Was macht den Arbeitsspeicher aus?

Abhängig von seiner Bauweise, ermöglicht das RAM eine gewisse Zugriffsgeschwindigkeit und überträgt Daten in einer bestimmten Rate. Um es anders auszudrücken, jede vom Nutzer gestellte Anfrage wird vom Arbeitsspeicher berechnet und an die entsprechenden Module, zum Beispiel der Grafikkarte, weitergegeben.

Vergleich physischer und virtueller Arbeitsspeicher

Der physische Arbeitsspeicher ist das sichtbare Medium, welches in jedem PC und Laptop verbaut ist. Aufgrund von Platz und technologischem Standard ist seine Leistungsfähigkeit aber begrenzt. Deshalb erfand man den virtuellen Arbeitsspeicher zur Unterstützung des eigentlichen RAM. Der virtuelle Arbeitsspeicher wird „alloziiert“, d.h. vom System zugewiesen.

Das auch als Swapspeicher bezeichnete RAM erweitert den insgesamt vorhandenen Arbeitsspeicher und ermöglicht heute viel komplexere Anwendungen. Betriebssysteme sind heute darauf ausgelegt, dass sie eine Kombination von physischem und virtuellem Arbeitsspeicher für die optimale Performance nutzen.

Arbeitsspeicher und Cache

Beim Kauf von Festplatten ist jetzt fast immer vom „Cache“ die Rede. Hierbei handelt es sich um einen oder mehrere Sonderbereiche in denen häufig gestellte Anfragen gespeichert werden. Er ist nur wenige MiB groß, aber dafür sehr leistungsstark. Oft wird er nahe oder direkt auf dem Prozessor eingebaut. Wird einmal nicht viel vom Rechner verlangt, können die wichtigsten Programme rein auf dem Cache laufen und der eigentliche Arbeitsspeicher wird nicht beansprucht. Dadurch kann im Leerlauf einiges an Energie gespart werden.

Der Cache dient als wichtiger Zwischenspeicher und merkt bei jeder Anfrage, ob die gewünschten Daten schon in ihm vorhanden sind oder erst vom Ram eingeholt werden müssen. Er funktioniert ständig mit dem „Burst-Modus“ um möglichst schnell neue Daten lesen zu können.