Amalgamsanierung

Amalgam

Amalgam ist chemisch gesehen eine Legierung des Quecksilbers.Weiterhin wird als Amalgam umkehrbare Vermischungen (nicht immer einfach) anderer Stoffe bezeichnet, praktisch die Legierung mehrerer Metalle.

Amalgam
Aufgrund der leichten Auflösungsmöglichkeit der Metalle in Quecksilber (außer Eisen), gibt es zahlreiche Amalgame. Amalgame die einen hohen Quecksilberanteil enthalten sind oft bei Raumtemperatur – wie das Quecksilber selbst – flüssig, bei geringeren Quecksilbergehalten sind sie fest.

Bis heute wird Amalgam in Form von Silberamalgam in der zahnärztlichen Praxis verwendet, bis vor einigen Jahren sogar als vorgeschriebene Standard-Zahnfüllung. Das in der Zahnarztpraxis verwendete Amalgam wird aus verflüssigtem Quecksilber in Kombination mit Schwermetallen wie Silber und Zink sowie Zinn und Kupfer zusammengemischt. Man kann diese hochtoxische Mischung leicht verarbeiten. Vor allem aber kann sie dem Kaudruck widerstehen und hält lange.
Bislang hat man kein plastisches Füllungsmaterial finden können, das ähnlich gute Eigenschaften aufweist wie das Amalgam. Der einzige Nachteil, den man in diesem hochtoxischen Füllungsmaterial lange Jahre sah, war die Farbe des Amalgams. Die gesundheitlichen Gefahren des Amalgams leugneten alle Instanzen über Jahre. Für viele Patienten endete diese ignorante Haltung mit einer ruinierten Gesundheit.

Amalgamfüllungen als Krankheitsursache

Liegt bei einem Patienten eine nachgewiesene Amalgambelastung, eine Folgeerkrankung oder Schwermetall-Vergiftung vor, müssen die schwermetallhaltigen Zahnfüllungen nach der Kofferdam-Methode schonend entfernt werden. Bis der Patient sich vollständig von den im Kiefer eingelagerten Schwermetallen befreien kann, muss aber noch einiges getan werden. Ein Teil der Schwermetall-Ionen ist durch verschiedene Umstände bereits im Körper gewandert und hat sich in den Fettgeweben Leber, Hirn oder Bauchfett eingenistet. Es ist angeraten, nach der Amalgamsanierung umgehend eine homöopathische Amalgam-Ausleitung anzuschließen. Ohne diese kann sich der vergiftete Organismus nicht von den toxischen Schwermetallen befreien.

Die Ausleitung der Gifte

Die Ausleitung von eingelagerten Quecksilber-Ionen stellt ein neueres Fachgebiet der Komplementärmedizin dar. Um eine langjährige Schwermetallbelastung rückgängig zu machen, sind mehrere Herangehensweisen möglich. Dazu gehören

  • die umstrittene Ausleitung über chemische Substanzen wie DMPS
  • die orthomolekulare Ausleitung über hoch dosierte Vitamine und Spurenelemente
  • die biologische Ausleitung mithilfe der Süßwasser-Alge Chlorella, kombiniert mit Bärlauch- oder Korianderpräparaten und Vitaminen
  • die schonende homöopathische Ausleitung.

Amalgam-Ausleitung mithilfe der Homöopathie

Die Homöopathie stellt gleich mehrere Mittel zur Verfügung, mit denen Amalgam-Ausleitungen vorgenommen werden können. Die klassische Methode wird über die Homöopathika Silberamalgam und Mercurius eingeleitet. Man kombiniert diese für den Patienten schonende Ausleitung häufig mit einer Eigenbluttherapie nach Reckeweg. Diese Entgiftungsform birgt keine Risiken. Tierversuche haben belegen können, dass eine Quecksilberausscheidung über Silberamalgam in homöopathisch potenzierten Dosen bis über die D 15-Potenz hinaus machbar ist. Um die entgiftenden Hauptorgane Leber, Niere bzw. Darm zu unterstützen, können die behandelnden Therapeuten zusätzliche homöopathische Präparate verordnen. Die Eigenblut-Therapie regt auf unspezifische Weise das Immunsystem dazu an, mit der Belastung fertig zu werden. Der Patient kann die Entgiftungs- und Ausleitungsphase unterstützen, indem er möglichst viel Wasser und Kräutertee trinkt.

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