Partnersuche

Der Prozess der Partnerfindung für eine romantische Beziehung wird im allgemeinen Sprachgebrauch als Partnersuche bezeichnet. Das Ziel bei der Partnersuche ist eine langfristige Beziehung oder die Ehe. Bei der Partnersuche können traditionelle Wege oder moderne Ansätze verfolgt werden.

Traditionelle Partnersuche

Die traditionelle Partnersuche zielt zunächst auf persönliche Treffen (Dates) ab. Dabei kann die Familie der Partnersuchenden miteinbezogen werden, Freunde oder das Dating findet im Rahmen einer sozialen Veranstaltung ab. Oft werden Partnersuchende auf traditionellem Weg durch Dritte bekanntgemacht bzw. vermittelt. Dazu können beispielsweise Familienmitglieder beitragen oder Matchmaker. Letzterer ist vor allen in Kulturen und Gemeinschaften aktiv, in denen Ehen arrangiert werden oder eine formelle Partnervermittlung üblich ist. Der Matchmaker greift hierbei auf sein Netzwerk und seine Kenntnisse von Personen mit, die passend und übereinstimmend mit der Person ist, die vermittelt werden soll.

Moderne Partnersuche

Die moderne Partnersuche nutzt Wege über das Online-Dating. Websites und Apps für Online-Datings werden gerne neben den sozialen Medien, wie Facebook oder Instagram, genutzt, um potenzielle Partner zu finden.

Die Rolle der Traditionen und Kulturen bei der Partnersuche

Traditionen können einen enormen Einfluss auf die Partnersuche ausüben. Kulturelle Bräuche und Rituale, bspw. Hochzeitsrituale und Verlobungsbräuche, sind so unterschiedlich wie die Kulturen und Gemeinschaften selbst. Nicht selten stehen familiäre Erwartungen bei der Partnerwahl und dem Lebensstil im Vordergrund.

Kulturelle Unterschiede

Die kulturellen Unterschiede ergeben sich aus den unterschiedlichen Normen und Werten einer Kultur bzw. Gemeinschaft. Religion und sozial Status spielen mit rein. Dabei besteht die Herausforderung, eine interkulturelle Beziehung zu pflegen, die auf Anpassung und Verständnis beruht.

Vorteile und Nachteile

Kultur, Tradition, Normen, Riten und Gebräuche können eine gemeinsame Wertebasis darstellen, mit der sich beide Partner identifizieren. Der Nachteil könnte dadurch entstehen, dass Einschränkungen auferlegt werden und Druck von Seiten der Familie ausgeübt wird.

Partnersuche digital – was hat sich verändert zur herkömmlichen Partnersuche?

Die Technologie hat die Partnersuche grundlegen verändert. Der Zugang zu einer Datenbasis mit potenziellen Partnern ermöglicht eine umfassende Partnersuche, international wie global. Dabei kann durch technische Raffinesse schneller und effektiver ein Partner selektiert werden. Auch die Kontaktaufnahme und Kommunikation funktioniert schneller über die digitalen Kanäle.

Vorteile der digitalen Partnersuche

Die digitale Partnersuche hat den Vorteil, personalisierte Ergebnisse an potenziellen Partner zu liefern. Effektive Algorithmen der Dating-Portale bedeuten höhere Treffer- und Erfolgsquoten. Zudem wird die Partnersuche bequem und flexibel – jederzeit und überall.

Herausforderungen der digitalen Partnersuche

Eine Facette der Herausforderungen bei der digitalen Partnersuche ist die Wahrung des Datenschutzes und der Privatsphäre. Mit sensiblen Daten muss sensibel umgegangen werden. Auf der anderen Seite könnten die digitalen Wege eine Oberflächlichkeit darstellen bzw. aufgrund der zahlreichen Optionen einen Vergleichsdruck erzeugen.

Online-Dating-Plattformen – Definition, Optionen und Nachteile

Eine Online-Dating-Plattform (wie bspw. für Singles Neustadt am Rübenberge oder Tinder, Bumble, OkCupid) ist ein Internetportal oder eine App für Singles, die einen potenziellen Partner suchen. Verschiedene Funktionen verhelfen aus der jeweiligen Datenbasis bestimmte Profile zu finden. Anwender können ein Profil anlegen und die Matching-Algorithmen liefern entsprechend passende Profile zurück. Für die erste Kontaktaufnahme stehen Chatfunktionen zur Verfügung.

Optionen

Dating-Plattformen gibt es für die allgemeine Suche, für bestimmte Regionen oder für spezielle Interessen. Auch Nischenplattformen für bspw. Berufsgruppen sind im Web auffindbar.

Nachteile

Kritisch werden Datenschutzrisiken angesehen. Zum anderen besteht die Abhängigkeit von Technologie, was menschliche Interaktionen in den Hintergrund drängt. Der Fokus und der erste Eindruck liegen nur auf der äußeren Erscheinung, was eine gewisse Oberflächlichkeit bedeutet.

Selbstliebe – Voraussetzung für die Partnersuche – traditionell oder modern

Bedeutung von Selbstliebe

Zum Stichwort Partnersuche darf der Aspekt der Selbstliebe nicht fehlen. Selbstliebe ist die Basis für persönliche Zufriedenheit. Damit einher gehen Selbstakzeptanz und ein gesundes Selbstwertgefühl – nicht zu verwechseln mit Narzissmus oder Egoismus. Wer sich klar über die eigenen Bedürfnisse und Wünsche ist, wird bei der Partnerwahl eine gute Entscheidung treffen.

Selbstliebe steigert das Selbstwertgefühl mit der Entwicklung eines positiven Selbstbildes. Davon profitiert die mentale Gesundheit; Stress, Angst und Unsicherheit werden reduziert. Eine gesunde Selbstliebe fördert die emotionale Stabilität, die in einer Beziehung so wichtig ist.

Menschen mit einer gesunden Selbstliebe erkennen die Muster einer gesunden Beziehung und entlarven die Muster von toxischen Verbindungen.

Eine offene und ehrliche Herangehensweise sich selbst gegenüber und in der Kommunikation mit einem potenziellen Partner helfen eine langfristige Beziehung aufzubauen – das Ziel jeder Partnersuche.

(Bildquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain)

Author: Johanna