Kaffeebohne

Die Kaffeepflanze: Wichtigstes über die Kaffebohne kurzgefasst

Das Kaffee das Lieblingsgetränk der Deutschen ist, ist keine neue Erkenntnis. Wie die Bohne vom Strauch in die Tasse gelangt, das wissen nur die wenigsten Kaffeeliebhaber. Auch wenn es viele verschiedene Kaffeepflanzen gibt, so eignen sich nur einige wenige für die Herstellung des Getränks.

Am Kaffeebaum bildet die Kaffeebohne den Samen. Um die Ernte zu erleichtern werden die Kaffeepflanzen nur sehr klein gehalten. Bei der Ernte ist dieser Samen rot gefärbt und befindet sich in der Kaffeekirsche. Angebaut wird Kaffee hauptsächlich in Mittel- und Südamerika.

Kaffeebohnensorten: Was sich bewährt hat

Auch wenn es rund vierzig verschiedene Kaffeebohnensorten gibt, bestimmen nur zwei Sorten maßgeblich den weltweiten Kaffeemarkt: Arabica und Robusta.

Die Arabica-Bohne, auch als „Java-Bohne“ bekannt, bildet dabei den größten Anteil auf dem weltweiten Markt. Der Geschmack dieser Sorte ist besonders aufgrund des milden, fruchtigen Aromas und der kräftigen Würze beliebt. Anbaugebiete für Arabica finden sich in Brasilien, Kolumbien und Kenia. Arabica Kaffee gilt als die älteste und bekannteste Kaffeesorte. Im neunten und zehnten Jahrhundert wurde sie in Asien sogar als Heilmittel verwendet. Preislich ist er etwas hochpreisiger als die Sorte Robusta.

Die Robusta-Bohne ist, verglichen mit dem Anbau der Arabica-Sorte, widerstandsfähiger hinsichtlich des Anbaus. Sie ist weniger anfällig für Krankheiten, was in erster Linie auf den erhöhten Koffeingehalt zurückzuführen ist. Sie wächst schneller und erzielt insgesamt höhere Erträge bei der Ernte. Geschmacklich ist die Robusta-Bohne eher bitter und herb, weshalb sie vor allem bei der Espressoherstellung ihre Verwendung findet. Der Anbau der Robusta-Bohne erfolgt vor allem im Vietnam und Westafrika.

Auf die Qualitätskriterien kommt es an – Wie der Geschmack des Kaffees beeinflusst wird

Kriterien, die den Geschmack des Genussgetränks ausmachen und nachhaltig beeinflussen können: Röstverfahren, gleichmäßige Trocknung und sorgfältige Erne.

Hinsichtlich der Ernte kann gesagt werden, dass die jeweilige Kaffeesorte ihr Aroma nur dann entfalten kann, wenn sie punktgenau und reif geerntet wird. Eine handverlesene Ernte garantiert dabei gute Geschmackserlebnisse.

Auch die gleichmäßige Trocknung sorgt für Qualität beim Endprodukt. Bevor der Kaffee zu Mischungen verarbeitet werden kann, muss er ausreichen getrocknet, gewendet, vor Hitze und Nässe geschützt werden. Dies erfordert insbesondere den Faktor Zeit. Im Hinblick auf das Röstverfahren bestimmt eben dieser Faktor ebenso die Qualität des Produkts. Die Röstverfahren muss eingehalten werden, denn nur bei gleichmäßiger und schonender Röstung kann die Bohne ihren vollen Geschmack entfalten. Als besonders sanftes Röstverfahren wird hierbei das Trommelröstverfahren beschrieben.

(Bildquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain)