Google CSS

Ein Einblick in die Welt des Online Kommerz bietet die Erläuterung von Google CSS. Es mag vielleicht kompliziert klingen, ist aber im Prinzip ganz einfach und sicherlich sind Sie bereits unbewusst auf Google CSS gestoßen.

CSS steht für Comparison Shopping Services was nichts anderes als ein Preisvergleichsdienst ist, welcher auf der Google Startseite aufgerufen werden kann. Google nutzt diesen Service natürlich für seine eigenen Zwecke und bevorzugte in der Vergangenheit Google Shopping vor anderen Preisvergleichen. Der Wettbewerb wurde durch die Europäische Kommission als unlauterer Wettbewerb anerkannt. Daraufhin öffnete Google seine Türen auch für externe Preisvergleichsseiten, sogenannte CSS Partner. Somit sind nun alle Shopping Anzeigen teil eines CSS.

Wenn Sie nach einem Produkt in Google suchen, sind die kleinen Bilder aus den Shopping-Anzeigen sicher ein bekanntes Bild für Sie. Wenn Sie nun wissen wollen, ob das Produkt von Google aufgegeben wurde oder einem anderen Partner, müssen Sie einfach nur in die rechte untere Ecke der Anzeige schauen. Für Sie als Kunde hat dies allerdings kaum einen Einfluss auf das Shoppingerlebnis.

So funktioniert ein CSS

Google Shopping ist ein E-Commerce Kanal und sehr bedeutsam heutzutage. So werden Shopping-Anzeigen auf den Ergebnisseiten der Suchmaschine präsentiert und nach der Suchanfrage sortiert. Um Konkurrenten aus dem Weg zu gehen, entwickelt Google dieses Tools tätig weiter. In einigen Ländern ist sogar der direkte Kauf in Suchergebnissen möglich.

Bis vor ein paar Jahren war es nur möglich, Anzeigen über Google Shopping zu schalten, dies sorgte allerdings für Aufruhr. Die Welt der Preisvergleichsdienstleister, Agenturen und Advertiser wurde somit auf den Kopf gestellt. Google koppelte seinen integrierten Google Shopping Dienst ab und startete die Auktion um Anzeigen für externe Produktsuchen. Ein CSS nimmt an Bilderauktionen teil und konkurriert mit anderen CSSs. Google hält rund 20 % der Gebote und ein CSS Partner nimmt keine Marge. Für den Endnutzer ist ein Unterschied kaum zu erkennen.

Wer benutzt einen CSS?

CSS wendet sich an jeden der in Google Shopping Anzeigen auftauchen möchte. Selbst, wenn Sie sich noch nicht darum gekümmert haben wird Ihre Anzeige bereits über Google Shopping ausgespielt. Für Werbetreibende ändert sich vor allem die Zusammensetzung der Google Shopping Gebote. Wenn Google als Service genutzt wird, wird automatisch eine Marge von 20 % abgezogen. Für einen anderen CSS Partner fällt diese Marge komplett weg.

Wenn Sie CSS Shopping über einen Google CSS Partner nutzen wollen, sollten Sie einen Antrag auf Freischaltung für einen Merchant Center Account stellen. Der Prozess dahinter ist simpel. Der CSS Partner übermittelt einfach vordefinierten Texte mit Informationen des Verkäufers an Google. Eine sogenannte Migrations-Assoziation verknüpft den Account mit dem CSS und macht die Nutzung kinderleicht, da in dem gewohnten Setting weitergearbeitet werden kann.

Wie bereits erwähnt, ein CSS ist kinderleicht zu verstehen und Teil Ihres Lebens, wenn Sie öfter online bestellen. Für Sie als Endverbraucher ist dies wahrscheinlich nichts worüber Sie nachdenken, wenn Sie Online Produkte vergleichen, dennoch ist es interessant zu verstehen wie die Suchmaschine, die Sie für die Suche von neuen Produkten nutzen, funktioniert. Falls Sie demnächst mal mit Tech-begeisterten oder Marketing Experten ins Gespräch kommen, können Sie sicherlich mit Ihrem erworbenen Wissen punkten.

(Bildquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain)