Smartwatch

http://lexika.tanto.de/wp-content/uploads/smartwatch.jpgEine Smartwatch ist wörtlich übersetzt eine „schlaue Uhr“. Moderne Smartwatches sind aber viel komplexer als nur „schlaue Uhren“. Die Ähnlichkeit mit Smartphones liegt daher nicht nur im Namen.

Die Frühe „Handyuhr“

Viele Jahrzehnte lang galt die Handyuhr als Inbegriff des Agenten-Gadgets. In unzähligen Kinofilmen und Büchern werden Uhren mit verschiedenen Funktionen genutzt, um Fälle zu lösen und Bösewichte zu bekämpfen. Vieles davon ist natürlich Fiktion, anderes findet man aber tatsächlich auch in modernen Smartwatches, wie beispielsweise die Sprachsteuerung.

Beginn der eigentlichen Smartwatch

Die Geschichte der eigentlichen Smartwatches begann im Jahr 2003, als Microsoft seine SPOT-Uhr auf der CES Messe in Las Vegas vorgestellt hat. Obwohl seitdem verschiedene Hersteller versucht haben Käufer für ihre Geräte zu finden, fristeten die Smartwatches über Jahre hinweg ein Nischendasein.
Erst mit der Weiterentwicklung der Smartphones und dem geweckten Interesse der beiden größten Hersteller Samsung und Apple hat sich etwas in der Wahrnehmung getan. Vor allem durch die Samsung Gear-Reihe wurden auch die breite Masse auf die Smartwatches aufmerksam, weshalb auch andere Hersteller wie LG und Asus ihre Interpretationen einer Smartwatch auf den Markt gebracht haben oder planen. Am 9. September 2014 hat Apple auf der Keynote unter großem Interesse der Öffentlichkeit und der Medien die Apple Watch vorgestellt, deren Verkaufsstart für Frühjahr 2015 geplant ist.

Was die Zukunft der Smartwatches bringt

Durch die Vernetzung mit dem Smartphone konnte die Smartwatch den breiten Massenmarkt erreichen. So veränderte sich der Weg vom futuristischen Agenten-Gadget zum beliebten Mode- und Technik-Accessoire.

Die Hersteller versuchen immer mehr, den Alltag der Nutzer mit in die Smartwatch zu integrieren. Eine populäre Funktion sind die Fitness-Features, die über Sensoren mit Daten über den Körper gespeist werden. Da Smartwatches wie normale Ambanduhren direkt am Arm, also am Körper getragen werden, können hier Sensoren eingesetzt werden, die z.B. bei einem Smartphone nicht funktionieren würden. Hier gibt es eine Übersicht über aktuelle Smartwatches.

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