Muskelkater

Die mehr als 650 Muskeln beim Menschen haben unterschiedliche Funktionen, sind nicht immer gleichmäßig belastet oder trainiert werden. Die Muskeln unterscheiden sich auch in ihrer Größe. Wer hat nicht schon einmal nach einer ungewohnten Arbeit oder sportlichen Bewegung einen Muskelkater gehabt. Oft sticht, bohrt oder zieht es bei Bewegungsmuffeln nach längeren körperlichen Anstrengungen in den verschiedensten Muskelregionen. Wer die Seite muskelkater.de besucht und studiert hat, dem wird schnell klar, dass auch der durchtrainierte Sportler nicht von Muskelkater verschont bleibt. Prinzipiell kann jeder Muskel, der übermäßig strapaziert wurde einen Schmerz verursachen. Muskelkrämpfe, Muskelkater oder Krämpfe können die ersten Indizien für größere Folgeerscheinungen sein.

Muskelkater, Mikrotraumatisierung der Muskelzellen

Die Erklärung, dass Muskelkater durch kristallisierte Milchsäure entsteht, die bei starker ungewohnter sportlicher Betätigung übermäßig gebildet wird, wurde mittlerweile entkräftet. Sportmediziner gehen davon aus, dass Muskelkater, der nach ungewohnter körperlichen Belastung mit zeitlicher Verzögerung entsteht. Die Ursache für den teilweise unangenehmen stechenden Schmerz ist die Ursache einer Mikrotraumatisierung der Muskelzellen. Diese schmerzhafte Muskelermüdung kommt durch Mikrofaserrisse und Anreicherung von Stoffwechselprodukten zustande. Das die Nerven durch bestimmte Botenstoffe erst mit einer zeitlichen Verzögerung gereizt werden, ist die Erklärung für die zeitliche Verzögerung des Schmerzempfinden. Bei den durch Belastung entstandenen Mikrotraumen, gelangt Wasser in die Muskelfasern. Die Muskelfaser weitet sich aus und verursacht den Muskelkater oder die muskuläre Verspannung. Auf Muskelkater.de erfahren sie mehr, über den unangenehmen Schmerz.

Muskelkater, verändertes Bewegungsmuster

Auch klinisch kann der Muskelkater beim Sportler nachgewiesen werden. Bei der Zerstörung der Muskelfaser entsteht das Enzym Creatinase. Der Creatinase-Wert im Ruhezustand gemessen, mit dem Wert nach der körperlichen Belastung verglichen, ist ein Maß für den Muskelkater. Erst wenn der gemessene Wert die 5% -Erhöhungsgrenze übersteigt, spricht der Mediziner vom Muskelkater. Muskeln reagieren auf Bewegungsmuster. Verändert der Sportler sein Bewegungsmuster durch ein verändertes Training, reagiert der Muskelapparat entsprechend, was zu heftigen schmerzhaften Reaktionen führen kann.