Lymphozyten

Das menschliche Blut ist ein besonderer Saft. Als Bestandteil des Organismus betrachtet, kann man es als flüssiges Körpergewebe bezeichnen. Jeder Mensch hat etwa eine Gesamtblutmenge von 7 bis 8 Prozent seines Körpergewichtes, das entspricht in der Regel einem Blutvolumen von 4 bis 6 Litern. Wer sich näher mit den Eigenschaften und Besonderheiten des wertvollen Körpersaftes informieren möchte, kann auf der Seite http://www.lymphozyten-info.de eine Fülle von Informationen erhalten. Das Blut besteht aus festen und flüssigen Bestandteilen. Die verschiedenen Blutzellen sind die festen Bestandteile des Blutes. Sie machen etwa 45 Prozent des Gesamtvolumens aus. Die verschiedenen Blutzellen sind die Erythrozyten oder rote Blutkörperchen, die Leukozyten auch weiße Blutkörperchen genannt und die Thrombozyten, die auch als Blutplättchen bezeichnet werden.

Lymphozyten, Fresszellen mit großem runden Kern

Die weißen Blutkörperchen (Leukozyten) werden im Volksmund auch die Polizei des Blutes genannt, da allgemein bekannt ist, dass sie gegen eingedrungene Krankheiterreger aktiv werden und damit den Ausbruch einer Krankheit verhindern können. Leukozyten sind kernhaltige weiße Blutkörperchen des zirkulierenden Blutes mit spezifischen Abwehrfunktionen. Bei den weißen Leukozyten unterscheidet man zwischen den sogenannten („Fresszellen“) und den Lymphozyten. Die Lymphozyten sind eine von 3 Gruppen von Leukozyten, die die Fähigkeit besitzen, sich als Fresszelle an den Erreger anpassen können. Diese Kleinen Zellen, mit großem rundem Kern und einem schmalen Zytoplasmasaum, werden wie alle Zellen im Knochenmark gebildet. Lymphozyten arbeiten sehr gezielt gegen die Krankheitserreger, indem sie spezielle Abwehrstoffe, sogenannte Antikörper, die in der Blutflüssigkeit schwimmen, produzieren. Antikörper sind y-förmige Gebilde, die Viren, Bakterien u.a. an bestimmten Oberflächenstrukturen erkennen können. Dazu heften sie sich an dessen Oberfläche, so dass die Erreger agglutinieren (verklumpen).

Lymphozyten, Prägung zum immunologischen Gedächtnis

Lymphozyten Sie besitzen ein sogenanntes immunologisches Gedächtnis, da sie im Gegensatz zu einer unspezifischen Abwehr Erreger wieder erkennen können. Wegen ihrer unterschiedlichen Funktion werden sie in T- Lymphozyten und B-Lymphozyten eingeteilt.
Lymphozyten sind etwas so groß wie Erythrozyten, besitzen aber im Gegensatz zu den roten Blutkörperchen einen Zellkern. Um ihren vielfältigen Immunabwehraufgaben gerecht zu werden, erhalten die Lymphozyten im Knochenmark (B-Lymphozyten) uns im Thymus (T-Lymphozyten) eine spezielle Prägung um auf Antigene zu reagieren.