Latexkleidung

Der Werkstoff Latex hat sich im Laufe der letzten Jahrzehnte als Rohstoff zur Herstellung von industriellen Gebrauchsartikel und in auch zur Herstellung bestimmter Modeartikel einen Namen gemacht. Schon im 18. Jahrhundert haben Forscher entdeckt, dass Eingeborene aus einer Pflanze einen milchigen Saft gewinnen. Der milchige Saft Latex wird aus einem tropischen Baum, dem Kautschukbaum (cahatschu, der weinende Baum; ein Wolfsmilchgewächs) gewonnen. Dieser pflanzliche Kautschuk wird als Naturlatex oder Naturkautschuk genannt. Der chemischen Industrie ist es mittlerweile gelungen auch auf synthetischem Wege Latex zu produzieren. Unter den Synthesekautschuktypen ist SBR

(Styrol-Butadien-Kautschuk) der wichtigste Typ. Im Fetischbereich haben sich zur Herstellung von modischer Gummikleidung beide Latextypen bewährt. Auf der Seite www.mystic-store.com können sich Interessenten in einem von vielen Shops im Internet über die vielfältigen Anwendungen der Latexbekleidung informieren.

Gute Elastizität und Reißfestigkeit

Die Vulkanisierung von Kautschuk wurde 1839 von Charles Goodyear erfunden. Mit dieser bahnbrechenden Erfindung war es möglich, wasserfesten, wärme- und kältefesten und bruchfesten Gummi herzustellen. Der allgemein bekannte Werkstoff Gummi für die sogenannte Latexkleidung ist im Grunde vulkanisierter Latex. Erst durch die Vulkanisation, d.h. eine spezielle Wärmebehandlung erhält der Latex seine besonderen Eigenschaften, die es erlauben Latex im Gießverfahren in Bahnenform zu produzieren, um daraus Latexkleidung herzustellen. Aus dem sehr elastischen Material, was als allgemein als Latex bekannt ist, werden durch Schäumen Matratzen produziert. Aus Bahnenmaterial werden Schutzkleidung und Schutzhandschuhe für den Beruf und Haushalt und auch Fetischkleidung hergestellt. Kondome werden ebenfalls wegen der guten Elastizität und extremen Reißfestigkeit auf der Basis von Latex produziert.

Syntheselatices für die verschiedensten Anwendungsgebiete

Eng am Körper anliegende Fetischkleidung aus Latex ist unermüdlich punktelastisch. Das Material macht jede Bewegung mit ohne zu knicken oder Falten zu werfen. Die Eigenschaften des Latex hängen überwiegend von der Basis des Rohstoffs ab. Heutzutage haben aus Kostengründen die Syntheselatices dem Naturlatex den Rang abgelaufen. Je nach Anwendungsgebiet kommen beispielsweise Materialien auf der Basis von Chloropren (als Neopren für Tauchanzuge bekannt), Butadien (BR), Acrylnitril-Butadien-Kautschuk (NBR), Butylkautschuk (IIR), Polyisopren-Kautschuk (IR) und Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk (EPDM) zum Einsatz. Jedes dieser Latex-Produkte hat seine spezifischen Eigenschaften, die auch bei der Herstellung von Latexkleidung genutzt werden können.