Korsett

Ein Korsett betont die weibliche Figur und sorgt für ein attraktives Dekolletee. Die ersten Korsetts fertigte man bereits im 16. Jahrhundert. Schon damals legte man Wert auf ein besonderes Aussehen. Heute wird das Korsett sowohl im Alltag, von mutigen Frauen und während einer erotischen Liebesnacht getragen.

Korsett

Quelle: flickr.com

Korsett Geschichte

Die im 16. Jahrhundert hergestellten Vorläufer des heutigen Korsetts wurden aus steifem Mieder gearbeitet. Von der Zeit davor gibt es nur einige Gemälde, welche von der Idee eines Korsetts zeugen. Um 1600 avancierte das Korsett zu einer Modeerscheinung der spanischen Hoftracht. Ziel des Ganzen war es, den Körper wie einen Konus zu formen und die Brust flach aussehen zu lassen.

Die benutzten Materialien waren zunächst Stahlfedern, Fischknochen und ähnlich unkomfortable Lösungen. Erst mit Erfindung der synthetischen Stoffe, konnte man auch alltagstaugliche Korsetts anfertigen. Heute kann man ganz grob zwei Arten von Korsetts ausmachen.

Das Schnürkorsett

Es war lange Zeit der einzige Weg die gewünschte Figurform zu modellieren. Die Trägerin zog sich das Korsett an und eine zweite Person half ihr dabei, indem die meist auf dem Rücken angebrachten Schnüre stramm gezogen wurden. Das Schnürkorsett ist deshalb so beliebt, weil man selbst bestimmen kann, wie viel Druck man auf den Körper ausüben möchte. Allerdings ist es auch mit mehr Aufwand verbunden und es bedarf immer einer helfenden Person. Für den Alltag ist deshalb ein Korsett mit Stäbchen besser geeignet.

Das Korsett mit Stäbchen

Diese Modelle werden in vorgebebenen Größen hergestellt. Es kann keine oder nur eine geringe Anpassung bei den Maßen vorgenommen werden. Das Korsett beinhaltet mehrere, meist 4 bis 6, dünnere Stäbe, welche senkrecht zum Körper verlaufen. Sie geben dem Korsett die gewünschte Steifigkeit und erzeugen gleichzeitig den Push Up Effekt der Brust. Diese Korsetts können auch im Alltag getragen werden und sind ein von Frauen gern genutztes Accessoire.