Kokoserde

Wenn die Pflanzzeit beginnt werden in den privaten und kommerziellen Gärten jedes Jahr Unmengen an Blumenerde verbraucht. Unter Blumenerde versteht der Hobbygärtner und Pflanzenliebhaber industriell hergestelltes Substrat. Vor allem der Humusgehalt in der Blumenerde ist für das Gedeihen der Pflanzen besonders wichtig. Im Handel erhältliche Blumenerde ist in der Regel ein aus Torf, Kalk, Düngemitteln und Zuschlagstoffen hergestelltes Substrat. Der ökologisch verantwortungsvolle Gärtner benutzt in letzter Zeit aus ökologischer Sicht des problematischen Torfabbaus, immer häufiger Kokoserde, über die er sich auf der Seite www.kokos-erde.de eingehend informieren kann. Die Blumenerde, egal ob auf Kokosbasis oder Torf, soll das schnelle und gesunde Wachstum der eingesetzten Pflanzen fördern. Für gesundes Wachstum sorgen wichtige Inhaltsstoffe der Blumenerde auf der Basis von Torf oder Kokoserde. Bei der Blumenerde auf Torfbasis werden zur ausgewogenen Erstversorgung Zuschlagsstoffe und Düngerabmischungen zugesetzt.

 

Kokoserde ist frei von Düngemitteln

Blumenerde auf Torfbasis enthalten mitunter zu wenig Spurenelemente. Durch eine Zugabe von Urgesteinsmehl kann dieser Mangel ausgeglichen werden und für den richtigen Gehalt an Nährstoffen und Nitraten Sorge getragen werden. Kokoserde ist torffrei und schont damit wichtige Ressourcen. Die Kokoserde sorgt für die richtige Belüftung, die Wasserspeicherung und die Wärmeisolierung der Pflanzen. Eine weit verbreitete Praxis ist die Zugabe von Sand zur Blumenerde, um so preisgünstige Kultursubstrate zu erhalten. Kokoserde bietet im Vergleich zur normalen Blumenerde einige Vorteile. Die im Handel erhältliche Kokoserde ist frei von Düngemitteln, Steinen, Pilzen und Schadstoffen auch bei einer längeren Liegedauer der Samen schimmelt die Kokos Blumenerde nicht. Die Kokoserde ist im Vergleich zur normalen Blumenerde in der Lage durch die besondere innere Zellstruktur größere Mengen Wasser und Nährstoffe zu speichern und gleichmäßig wieder abzugeben. Durch diesen Vorteil lassen sich die Gießzyklen verlängern. Eine gute Wurzeldurchlüftung ist durch die lockere Struktur des Pflanzballens gewährleistet. Durch die hervorragende Sauerstoffversorgung ist ein optimales Pflanzenwachstum möglich. Kokoserde ist vergießfest und strukturstabil und gibt den Pflanzen im Pflanzgefäß guten Halt. Kokoserde ist trocken und daher sehr lange lagerfähig.

Kokosblumenerde, den natürlichen erneuerbaren Rohstoff

Bei der Verarbeitung von Kokosnüssen fällt sogenanntes Kokosfasersubstrat an. Die langen Fasern werden zu vielen Produkten wie Seilen, Polstermaterial, Möbel und Fußmatten verarbeitet. Als Nebenprodukt fällt die feine Kokoserde, das sogenannte Cocopeat an.

Diese feinen Fasern werden zum leichteren Transport und zur einfacheren Lagerung in Kokosziegel gepresst und sterilisiert. Hierbei wird die Kokoserde auf etwa 1/9 des Ursprungsvolumens komprimiert und stark getrocknet. Durch Zugabe von Wasser quillt die gepresste Kokoserde zu seinem eigentlichen Volumen auf und ergibt die lockere Kokosblumenerde, den natürlichen erneuerbaren Rohstoff.