Kaffebohne

Mit einem Verbrauch von 6,4 kg Rohkaffee pro Kopf liegt Deutschland hinter Finnland, Österreich, Norwegen, Dänemark, Schweiz und Schweden auf Platz 7 der Kaffeekonsumenten. Das Heißgetränk Kaffe gehört seit Jahrhunderten weltweit zu den begehrtesten Genussmitteln. Die Inhaltsstoffe des Kaffees bestehen aus 24% Kohlenhydrate, 13% Fette, 9% Eiweiße, 4,5% Säuren, 4,2% Mineralstoffe und 1,3% Koffein. Wegen des Koffeins und der Säuren wird hoher Kaffeekonsum gerne mit gesundheitlichen Problemen in Verbindung gebracht. Diese zahlreichen Gerüchte und Irrtümer über irrelevante oder negative Auswirkungen des Kaffees auf den menschlichen Körpers werden durch zahlreiche wissenschaftliche Studien widerlegt. Fast alle Vorurteile, die dem Kaffeegenuss einen gesundheitsgefährdenden Einfluss zuschreiben, können widerlegt werden. Kaffeefreunde können sich auf der Seite http://www.coffee-4-u.de über die Welt des Kaffees einen Einblick verschaffen.

Kaffeeröstereien veredeln den Rohkaffee zur Kaffebohne

Die Kaffeebohne kann nur in Äquatornähe, im sogenannten Kaffeegürtel, angebaut werden. Die Hauptanbaugebiete der Kaffeebohne sind Gebiete in Afrika, Südamerika und Indien. Deutschland bezieht den Rohkaffee vorrangig aus Brasilien, Vietnam und Peru. Brasilien ist der Menge nach der größte Kaffeeproduzent der Welt. Auch Kaffee aus Kolumbien und Guatemala ist unter Kennern beliebt. Kaffeesorten aus weniger bekannten Anbauländer wie Jemen, aus Rwanda, Sumatra oder Ecuador sind mittlerweile ebenfalls auf dem Markt zu finden. Kaffee ist ein schwarzes, psychotropes, koffeinhaltiges Heißgetränk, das aus gerösteten und gemahlenen Kaffeebohnen, den Samen aus den Früchten der Kaffeepflanze, hergestellt wird. Erst in den vielen Kaffeeröstereien wird die der Rohkaffee durch einen komplizierten Röstprozess, der viel Erfahrung erfordert, zur Kaffeebohne veredelt. Gut ausgebildete Kaffeeröster verwandeln den Rohkaffee in 20 bis 22 Minuten durch langsame behutsame Röstung bei Temperaturen von 60 bis 220°C in verführerisch duftende Kaffeebohnen.

 Einflüsse auf die Kaffeequalität

Die Qualität des Kaffees wird von vielen Faktoren bestimmt. Nicht nur der vom Fachmann mit langjähriger Erfahrung durchgeführte Röstprozess, sondern auch die Kaffeesorte, die aus einer bestimmten Region mit speziellem Klima und besonderer Bodenbeschaffenheit stammt, bestimmt die Qualität des Kaffees. Selbst das Ernteverfahren, ob per Hand oder mit der Maschine geerntet, hat einen Einfluss auf die Qualität des Kaffees.