Jeanshose

Jeans im Stonewashed Look sind stark im Trend. Die Jeans ist weltweit eines der beliebtesten Kleidungsstücke für Jung und alt. Es gibt wohl kaum jemand auf der Welt, der nicht mindestens eine Jeans sein Eigen nennen. Der Name Jeans stammt von der Stadt Genes, dem Ort, wo der Baumwollstoff der mit Indigo blau eingefärbt wird, für die ersten Hosen her kam. Namhafte Designer kreieren zu jeder Modesaison immer wieder neue Modelle in verschiedenen Formen und Farben. Die Blue-Jeans, früher Nietenhose genannt, ist wohl der am meisten verkaufte Jeans-Typ. Besonders die verwaschene Jeans, der Used-Typ unter den Jeans, hat mittlerweile die Kleiderschränke der modebewussten Damen, Herren und Jugendlichen erobert. Neben der klassischen blauen Jeans werden auch schwarze oder graue Jeans im Stonewashed Look im Markt angeboten.

Jeans, Konsumenten für Jeans viel Geld ausgeben

Eine Form, die die beliebte Used-Optik zeigt, ist die Jeans im Stonewashed Look. Diese beliebten Jeans kennzeichnen sich durch ihre getragen wirkende, zerschlissene und mitunter leicht kaputte Optik. Beim Anblick der künstlich gealterten, teilweise mit Löchern versehenen Jeans fragt man sich, wieso Konsumenten für Jeans viel Geld ausgeben, die aussehen, als ob man mit Ihnen auf den Knien unwegsames Gelände überquert. Vielen Trägern von Jeans im Stonewashed Look haben keine Kenntnis davon, wo und wie die getragene Jeans produziert wird. Die Welthauptstadt der Blue-Jeans ist Xintang, ein Industrieort in der chinesischen Provinz Guangdong. In dieser Stadt Arbeiten 700.000 Menschen in ca. 4000 Jeansunternehmen. Rund 260 Millionen Jeans werden dort genäht, gefärbt, gebleicht und gewaschen und kunstvoll zerschlissen. Bei dem Prozess Stonewashed werden die Jeans in Trommeln mit Bimsstein und einem Waschmittel gemeinsam so lange traktiert, bis der gewünschte Effekt erzielt ist.

Jeans, Premiummarken und Billigware

Egal wo auf der Welt eine Jeans im Stonewashed Look gekauft wird, die Wahrscheinlichkeit, dass die Ware aus Xintang stammt, ist groß. Premiummarken und Billigware für den Wochenmarkt werden hier, teilweise von kleinen Familienbetrieben, produziert. Es ist allgemein bekannt, dass diese Art der Jeans-Produktion mit starker Umweltbelastung verbunden ist. Eine Vielzahl hochgiftiger Chemikalien wird zur Einfärbung und Veredlung der Jeans verwendet. Pro Jeans entstehen ca. 40.000l Abwasser.