Intervallfasten

Fasten bedeutet grundsätzlich, dass für eine bestimmte Zeit freiwillig auf Nahrung verzichtet wird. Im Gegensatz zu herkömmlichen Diäten müssen entsprechend beim Intervallfasten keine Kalorien gezählt werden, sondern nur die Stunden.

Statt des bekannten „Friss die Hälfte“ gilt beim Intervallfasten: „Friss die Hälfte der Zeit!“Dies hat im Wesentlichen zwei Vorteile: Durch ein begrenztes Zeitfenster kann sich bei den Mahlzeiten satt gegessen werden. Zum anderen dürfen die Ausführenden beim Intervallfasten auch solche Dinge essen, die bei anderen Diäten verboten sind. Hierzu gehören Chips, Schokolade oder Eis.

Um funktionstüchtig zu bleiben, wandelt der Körper gespeicherte Reserven rund um die Uhr in Energie um. Zunächst werden hierbei Kohlenhydrate verbraucht. Die Gewinnung der Energie aus Fetten ist jedoch aufwendiger. Daher stellt der Körper erst dann verstärkt auf die Fettverbrennung um, wenn die Vorräte der Kohlenhydrate zur Neige gehen. Dies ist nach etwa zwölf Stunden der Fall. Wer also 16 Stunden lang nichts isst, kann davon ausgehen, dass der Körper übrige Fettreserven aufspaltet, um hieraus Energie zu gewinnen. Dies führt in jedem Fall zum Gewichtsverlust. Das Intervallfasten hat noch einen weiteren Effekt: „Der Prozess der Aufspaltung geht auch mit einer stimmungsaufhellenden Wirkung daher. Fasten kann somit auch noch die Laune verbessern.

Welche unterschiedlichen Arten des Intervallfastens gibt es?

Bei der 16:8-Methode des Fastens beschränkt der Fastende das Essen jeden Tag auf den Zeitraum von acht Stunden. Hier wird zum Beispiel zwischen 10 und 18 Uhr gegessen oder auch zwischen 13 und 21 Uhr. Im Anschluss folgen 16 Fastenstunden. Während der 5:2-Diät wird an zwei Tagen in der Woche gefastet– welche dies sind, bleibt dem Fastenden selbst überlassen. An jenen Fastentagen werden maximal 500 Kalorien gegessen. Dies entspricht etwa einem Teller Gemüsesuppe, einer Schale ungesüßtem Müsli oder auch einem Glas Orangensaft. An den übrigen fünf Tagen wird ganz normal gegessen. Weitere Infos zum Thema sind im Netz erhältlich!

(Bilderquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain)