Industriemeister

Der Industriemeister zählt zu den Führungskräften im herstellenden Bereich. Er kennt alle Vorgänge und seine Mitarbeiter im Detail, sodass er die Produktion sehr effizient gestalten kann. Um ein Industriemeister werden zu können, muss man eine abgeschlossene Ausbildung in einem branchenrelevanten Bereich vorweisen können. Ohne Berufserfahrung geht natürlich nichts und ein Industriemeister muss den Willen zum Lernen von vielen Fakten mitbringen.

Die Aufgaben eines Industriemeisters

Industriemeister

Quelle: flickr @ paparutzi

Der Industriemeister überwacht alle wichtigen Prozesse der Produktion und leitet seine Mitarbeiter an. Er führt Arbeitsgruppen oder ganze Abteilungen, um ein Höchstmaß an Produktivität gewährleisten zu können. Dazu gehört auch, dass er die Mitarbeiterbindung pflegt. Das heißt, sollten Probleme unter den Angestellten oder mit der Führungsetage auftreten, ist er der Ansprechpartner dafür. Durch das Thema Mitarbeiterbindung liegt dem Industriemeister auch eine soziale Rolle inne.

Ein Industriemeister hat während seiner Ausbildung zudem gelernt, sein Wissen auch an Schüler des Fachbereiches weitergeben zu können. Die Ausbildereignung ist für einen Meister fester Bestandteil seiner Qualifikation.

Wie ordnet man den Industriemeister ein?

Vom Ausbildungsgrad her, ist der Industriemeister besser geschult als ein Facharbeiter. Über ihm steht der Ingenieur und somit ist er ein wichtiges Bindeglied in der Produktionskette. Er ist zwar nicht unersetzlich, aber seine Position ist sehr bedeutend in einem Betrieb. Er kann jedoch keinen Betrieb vollständig alleine leiten, dazu ist er nicht berechtigt. Er darf aber Gesellen und Führungskräfte anleiten.

Was wird von einem Industriemeister verlangt?

Der Industriemeister kann sich sowohl mit organisatorischen, als auch personellen Problemen gut aus einander setzen. Dies verlangt von ihm, immer einen kühlen Kopf zu bewahren und seine Aufgaben aus einer rationellen Position aus zu lösen. Besonders bei der Mitarbeiterbindung fällt dies nicht immer leicht. Je größer ein Betrieb, desto mehr zwischenmenschliche Probleme können auftreten. Außerdem muss ein Industriemeister fähig sein, dass von ihm angeeignete Wissen an seine Azubis und Fachkräfte weiterzugeben.