Immobilie

Was ist genau eine Immobilie und welchen Formen gibt es sie? 

Immobilie

Der Begriff Immobilie ist ein Sammelbegriff. Übersetzt bedeutet es nichts anderes als ein unbewegliches Sachgut. Man unterscheidet bei Immobilien zwischen Häuser und Wohnungen für Wohnzwecke und zwischen Immobilien die für die Produktion, Lagerung oder den Verkauf von Waren und Gütern dienen. Je nachdem um was es sich handelt, um eine Wohn- oder um eine Gewerbeimmobilie, gelten nicht nur unterschiedliche baurechtliche Vorschriften, sondern auch unterschiedliche Gesetze wenn es um die Vermietung und Verpachtung geht.

Welche Aufgaben verfolgen Immobilienmakler? 

Der Beruf des Immobilienmakler ist ein vielseitiger Beruf. So kann zum Beruf vom Makler die Vermietung von Immobilien, aber auch deren Verkauf gehören. Der Beruf ist so vielseitig, da er eine Vielzahl von Arbeitsabläufen umfasst. Geht es zum Beispiel um das Vermieten einer Wohnung, so müssen dafür entsprechende Bildaufnahmen gefertiget werden, eventuell noch Zeichnungen vom Grundriss. Ein Expose mit dem man die Wohnung bewerben möchte muss erstellt werden, Anzeigen im Internet und der Zeitung und natürlich der Kundenkontakt. Sei es hier mit den Eigentümern, aber auch mit potenziellen Mietern. Die Durchführung von Besichtigungsterminen, Überprüfung der Bonität der Mieter bis hin zur Erstellung vom Mietvertrag, sind ebenfalls weitere Aufgaben von einem Makler. 

Nicht viel anders sieht es beim Verkauf von Immobilien aus. Hier kommen meist noch Zusatzaufgaben hinzu, wie zum Beispiel die Ermittlung vom Wert von einem Haus oder einer Wohnung und die Durchführung von Vertragsverhandlungen. Je nach Makler kann es entsprechende Spezialisierungen geben, zum Beispiel nur auf das Vermieten oder nur auf den Verkauf von hochwertigen Immobilien (siehe auch den
Immobilienmakler Kolbermoor)

Wie funktioniert eine Immobilienfinanzierung? 

Der Kauf einer Immobilie ist in der Regel mit einem großen finanziellen Aufwand verbunden. In der Regel ist dafür eine Immobilienfinanzierung erforderlich. Eine solche Finanzierung kann entweder vollständig für das gewünschte Haus oder die Wohnung erfolgen oder aber auch nur anteilig. Letzteres ist gerade dann der Fall, wenn man über Eigenkapital verfügt. Eine Finanzierung hat je nach Rahmenbedingungen eine lange Laufzeit von 20 Jahren und mehr. Die Laufzeit ist hierbei nicht unwesentlich, da es hier meist zu Veränderungen während der Tilgung kommt. Das betrifft in der Regel den Zinssatz zu dem die Finanzierung gewährt wurde. Meist hat dieser eine deutliche kürzere Bindezeit, als die Tiltungsdauer. Das kann eine Finanzierung nachträglich verteuern und die Notwendigkeit einer Umschuldung erforderlich machen. 

Natürlich braucht eine Bank für eine solche Finanzierung entsprechende Sicherheiten. Neben der Bonität die am Anfang vorhanden sein muss, um überhaupt eine Finanzierung zu bekommen, erfolgt die weitere Absicherung über das gekaufte Haus oder die Wohnung direkt als Geldanlage Immobilie. Hier lassen sich nämlich Banken in der Regel eine Hypothek über die Finanzierungssumme in das Grundbuch eintragen. Das bedeutet, sollte der Eigentümer seinen Verpflichtungen aus der Finanzierung nicht mehr nachkommen, hat die Bank ohne ein Rechtsverfahren durchführen zu müssen, einen direkten Zugriff auf das Haus oder die Wohnung. Im Rahmen einer Zwangsversteigerung könnte sie dann das Haus oder die Wohnung verkaufen und so die Schulden tilgen. Durch die eingetragene Hypothek kann man auch nicht so ohne weiteres sein Haus oder die Wohnung wieder verkaufen, ohne das die Bank zustimmen muss.

(Bilderquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain)