Erythrozyten

Erythrozyten stellen den größten Anteil der festen Blutbestandteile im Blut dar. Sie transportieren den Sauerstoff im menschlichen Organismus. Damit ist die Hauptfunktion der Erythrozyten, beziehungsweise der roten Blutkörperchen der Transport von Sauerstoff ins Gewebe. Wenn sich die Zahl der Erythrozyten im Blut verändert, können zahlreiche Ursachen vorliegen. Neben den weißen Blutkörperchen (Leukozyten) und den Blutplättchen (Thrombozyten) bilden die Erythrozyten den größten Anteil an Blutplättchen. In der Lunge werden die roten Blutplättchen mit Sauerstoff betankt. In kleinen Haargefäßen des Gewebes geben die Erythrozyten den Sauerstoff ab und tauschen ihn gegen Kohlendioxid ein. Dieses entsteht bei der Zellatmung. Das entstandene Kohlendioxid wird anschließend in die Lunge transportiert und abgeatmet, während die Erythrozyten neuen Sauerstoff aufnehmen.

Eine erhöhte Anzahl der Erythrozyten

Wenn die Anzahl ihrer roten Blutplättchen erhöht ist, dann können bestimmte Blutkrankheiten vorliegen. Diese Blutkrankheiten führen zu einer Vermehrung der Blutkörperchen. Außerdem sind die Erythrozyten bei Sauerstoffmangel, bestimmten Stoffwechselkrankheiten, Nierenerkrankungen, Flüssigkeitsmangel erhöht. Um präventiv gegen die aufgezählten Krankheiten zu arbeiten, sollten sie regelmäßig ihr Blutbild bestimmen lassen. Auf www.erythrozyten-info.de erfahren sie mehr rund um die roten Blutplättchen.

Wann sind die Erythrozyten vermindert?

Die Erythrozyten sind bei starkem Blutverlust, bei Krankheiten des Knochenmarks, (das die Bildung neuer Blutkörperchen verhindert), bei Vitamin- Eisenmangel und bei chronischen Infektionen erhöht. Die schlimmste Form, des Tumorsleidens sorgt dementsprechend auch für eine erhöhte Anzahl der Erythrozyten. Wie auch bei den anderen Blutwerten sollten sie auch die Erythrozyten in regelmäßigen Abständen kontrollieren lassen.