Energiesparhaus

energiesparhausDie Vorgaben für die energetischen Richtlinien von Gebäuden werden mit der EnEV 2014 erneut verschärft. Die EnEV 2014 gilt als Richtlinie für die energetischen Standards, die ein Gebäude, das sogenannte Energiesparhaus erfüllen muss. Im Zusammenhang mit Energiesparhaus werden die Begriffe Niedrigenergiehaus, Nullenergiehaus, Passivhaus, 3-Literhaus, KfW-40 bzw. Kf60-Haus lösen oft Verwirrung aus. Bei diesen Gebäuden wurden beim Bau sogenannte Energiestandards eingehalten.

Die Einordnung der verschiedenen Energiestandards wird erschwert, da es keine genaue Abtrennung zwischen den einzelnen Begriffen gibt. Im Vergleich zu den älteren Häusern der herkömmlichen Bauweise haben diese Häuser eines gemeinsam – die Energiesparhäuser verbrauchen weniger Energie. Interessenten, die sich mit dem Thema Energiesparhaus beschäftigen möchten, können sich unter anderem auf der Seite haus-xxl.de über das Thema Hausbau mit all seinen Facetten eingehend informieren.

Energieeffizienzstandard

Kernstück der Novellierung der alten Version ist, dass ab dem Jahr 2016 beim Neubau eines Energiesparhauses der Primärenergiebedarf um ein Viertel gesenkt werden muss. Der Endenergiebedarf des Gebäudes muss in Zukunft nicht mehr nur über den Bandtacho angezeigt werden, sondern auch in Form von Energieeffizienzklassen aufgezeigt werden. Architekten sind zukünftig auch gezwungen eine um 20% bessere Dämmung einzuplanen als bisher. Der Energieeffizienzstandard steigt dabei um ein Fünftel. Ob ein Gebäude als Energiesparhaus zu betrachten ist und energieeffizient beheizt wird, leitet sich von der Art der Heizungsanlage ab.

Einsatz erneuerbarer Energie

Der Primärenergiebedarf eines solchen Energiesparhauses wird nicht aus der reinen Heizenergie errechnet, sondern berücksichtigt auch, ob Formen von erneuerbaren Energien eingesetzt werden. Um dabei die geforderten 25% zu erreichen, müssen im Energiesparhaus also sowohl die technischen Standard gegeben, als auch die Wahl der Energiequellen wohl überlegt sein. Im Vorteil sind Bauherren, die Fernwärme beziehen. Bauherren die eine Ölheizung bevorzugen, müssen durch die Warmwasserbereitung durch Solarkollektoren die Gebäudeeigenschaften verbessern.

Bildquelle: © Depositphotos.com / kjpargeter