Depression

Die Depression ist eine der sogenannten Volkskrankheiten. Viele Menschen sind wegen einer Depression oder einer depressiven Störung in Behandlung, betroffen sind aber noch deutlich mehr.

Was im Volksmund oft vermildert wird, ist eine ernst zu nehmende und anerkannte psychischer Erkrankung. Sie macht sich dann bemerkbar, wenn ein Mensch sich plötzlich innerlich leer fühlt, wenn er keine Emotionen spürt und zeigen kann. Es ist der Verlust von Freude aber auch von Trauer, stattdessen tritt häufig ein Gefühl der Sinnlosigkeit des eigenen Lebens auf. Es ist nur schwer, Patienten aus diesem Tief zu befreien. Die Betroffenen lassen sich nicht durch Worte aufhellen. Sie sind häufig suizidgefährdet.

Helfen kann hier meist nur die Verordnung von verschreibungspflichtigen Substanzen, die je nach Schwere der Erkrankung sehr hoch dosiert sein können, in Verbindung mit einer psychologischen Therapie. Die Medikamente schränken die Erkrankten zusätzlich ein, da sie aufgrund ihrer Dosierung den Konsumenten fahruntüchtig machen und auch ansonsten eher zu Müdigkeit und Schläfrigkeit führen können. Die Symptome für Depressionen sind klar ersichtlich.

Die Diagnosestellung ist schwer und wird daher meist erst von einem Facharzt der Psychologie endgültig bestätigt.

Die Ursachen der Erkrankung sind sehr vielseitig. Ein großes Thema hierbei ist wie bei so vielen Krankheiten die Erbanlage des Patienten. In vielen Fällen lässt sich durch eine Anamnese herausfinden, dass es in der eigenen Familie ähnliche Fälle gibt oder in der Vergangenheit gab. Äußere Lebensumstände sind aber nicht seltener der Auslöser dieser schweren psychischen Erkrankung. Verluste in Privat- und Berufsleben sind für den Ausbruch der Krankheit typisch. Ausgelöst wird eine Depression häufig auch durch einen unruhigen Hormonspiegel, wie zum Beispiel im Fall der Frau in Schwangerschaft oder Wechseljahren. Nicht selten tritt hier eine Depression auf, die manchmal anhaltend, manchmal aber auch mit Ende der Schwangerschaft vorbei ist.