Denkmalschutz

fachwerkhausImmobilien zu kaufen, die unter Denkmalschutz stehen, ist für viele Menschen ein reizvoller Gedanke. Dabei steht jedoch nicht nur der ideelle Wert des Objektes im Mittelpunkt des Interesses. Auch finanzielle Vorteile locken viele Interessenten und lassen sie über den Kauf einer edlen Villa im Jugendstil oder eines Reetdachhauses nachdenken. Nicht wenige Personen sehen aber eben nur die letztgenannten Aspekte und lassen sich vom Charme der Immobilien verleiten. Dabei stehen noch ganz andere Dinge im Fokus, die es nicht zu vernachlässigen gilt. Worauf müssen Interessen also achten, wenn sie ihr Geld in eine denkmalgeschützte Immobilie investieren wollen?

Denkmalschutz muss nicht teu(r)er sein

Nicht wenige Menschen denken, dass denkmalgeschützte Gebäude von Natur aus teurer sein müssen als sich in ähnlicher Lage befindliche Objekte. Daher sind sie auch bereit, erheblich mehr Geld zu bezahlen. Doch dies muss nicht sein. In der Regel ist ein mehr als 20 % höherer Preis nicht gerechtfertigt. Damit kein Geld zum Fenster hinausgeworfen wird, sollte darauf geachtet werden. Ins Zentrum rücken sollte zudem ein fester Kaufpreis. Vor allem bei Sanierungen legen Bauträger sehr gerne die Kosten auf den Käufer um. So steigen die Preise noch einmal erheblich, was natürlich den Finanzplan ganz schön durcheinanderbringen kann. Wer zu einem fixen Preis kauft, der entgeht den durch den Bauträger auferlegten Kosten und bleibt im finanziellen Rahmen. Beachtet werden muss zudem, dass Instandhaltungen eine Menge Geld kosten können. Daran kommen Besitzer nicht vorbei. Allerdings gleichen Mieteinnahmen dies leicht wieder aus. Denn: Das Wohnen in denkmalgeschützten Immobilien ist beliebt, so dass viele Menschen nach derartigen Unterkünften suchen.

Steuerliche Entlastungen und Fördermittel

Wer über den Kauf einer unter Denkmalschutz stehenden Immobilie nachdenkt, der sollte stets die steuerlichen Vorteile und Fördermittel in Augenschein nehmen. Diese können einen höheren Kaufpreis wieder ausgleichen und auch die Kosten für die Instandhaltungen etwas abfedern. Von Steuervorteilen profitieren sowohl jene Käufer, die selbst in der Immobilie wohnen möchten, als auch jene, die lediglich ihr Kapital anlegen wollen. In einem Zeitraum von über 10 Jahren, einer entsprechenden Steuerklasse sowie bei einem mittelhohen sechsstelligen Kaufbetrag sind durchaus an die 100.000 € Steuerersparnis möglich. Dies gilt es zu beachten, wenn der Kaufpreis im ersten Moment eventuell etwas zu hoch ausfallen sollte.

Wo liegt die Immobilie?

Wer sich eine denkmalgeschützte Immobilie zulegen möchte und mit dem Gedanken spielt, die entstandenen Kosten durch Vermietung wieder hinein zu holen, der sollte unbedingt die Lage beachten. Ein schönes Haus allein lockt sicherlich keine Mieter an. Befindet sich das Objekt unglücklicherweise in der Region eines Atomkraftwerkes oder einer Mülldeponie, lässt sich dieser Makel nur schwer abstreifen. Zudem spielen auch die Wertsteigerungschancen eine wichtige Rolle, schließlich soll die Immobilie ja noch weiter an Wert gewinnen. Wer an einem Erwerb eines unter Denkmalschutz stehenden Objektes Interesse hat, der sollte sich unter www.immovista.de informieren.

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