Bungalow

Was ist ein Bungalow?

Ein Bungalow ist ein Wohnhaus mit lediglich einem Geschoss. Es verfügt über ein flaches oder flachgeneigtes Dach.

Das Wort selbst hat seinen Ursprung von der englischen Bezeichnung bengalisch. Die Bauweise der einheimischen Hütten wurde von britischen Kolonialisten kopiert. Die Region aus Indien wird Bengalen genannt. So heißt Bungalow quasi übersetzt bengalisch = Haus aus Bengalen. Traditionelle, eingeschossige bengalische Häuser bieten den Indern meist eine breite Veranda, welche sich über die gesamte Eingangsfront erstreckt.

Seit ca. 1960 erfreuten sich die ebenerdigen Wohnhäuser auch in Deutschland immer größerer Beliebtheit. Die Deutschen lehnten sich hierbei an die Bauweise der Häuser aus den USA. Hier wurden die Hütten zumeist mit einem Holzrahmen gefertigt. Heute zählen diese Gebäude zu den meistverbreiteten in Amerika.

Was sind die Vorteile eines Bungalows?

Bungalows gibt es in zwei Ausführungen, zum einen als rechteckige Variante und zum anderen als Winkelbungalow. Wie der Name schon verrät, verfügt dieses Gebäude über einen Winkel, meist in L-Form.
Welche Vorteile gibt es?

Der wohl größte Vorteil eines Bungalows ist, dass dieses Wohnhaus barrierefrei bewohnbar ist. Das heißt das selbst Rollstuhlfahrer nahezu problemlos in diesem Gebäude leben können.

Aufgrund der flachen und ebenerdigen Bauweise wird Bewohnern eine Verbindung zwischen Innen- und Außenraum ermöglicht. Dies kann zum Beispiel eine Verbindung zwischen Wohnhaus und Wintergarten sein.

Ein dritter wichtiger Vorteil sind die großen gestalterischen Räume. Beim Bau eines Bungalows erlauben die Anordnungen der Räume einen ganz individuellen Grundriss. Dies ist möglich, da keine tragenden Wände berücksichtigt werden müssen. Auch die Statik höher gelegener Geschosse müssen nicht in die Planung mit einbezogen werden. Ein Bungalow ist daher ein modernes und offenes Raumkonzept.

(Bilderquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain)