Bewerbungsanschreiben

bewerbungsschreibenBewerber auf eine neue Arbeitsstelle habe es oft nicht leicht. Bei der Suche nach einem neuen Job weiß der Bewerber oft nicht genau was eigentlich seine Qualifikation ist und wo seine beruflichen Stärken liegen. Nur eine zielgerichtete Bewerbung führt zum beruflichen Erfolg. Um das eigene Können zu beurteilen, sollte ein Bewerber wissen, welche Qualifikationen, Anlagen, Begabungen, Kenntnisse oder Fähigkeiten er zu bieten hat und welcher Teil der Ausbildung bzw. des Studiums besonderen Spaß gemacht hat. Ein Bewerber, der zu bestimmten Branchen oder Berufsfeldern tendiert, hat gute Chancen bei spezialisierten Stellenbörsen die gewünschte berufliche Position zu finden. Stellenangebote finden Arbeitssuchende auch in Onlinejob-Börsen oder Onlinestellenmärkten der Zeitungen. Zur Bewerbung auf eine neue Arbeitsstelle ist eine aussagekräftige Bewerbungsmappe notwendig. Die zentralen Dokumente der Bewerbung sind das Anschreiben und der Lebenslauf. Jeder Arbeitssuchende, der eine professionelle Bewerbungsmappe erstellen möchte, findet Vorlagen für die Bewerbung und Hinweise für die Form und Gestaltung des Anschreibens in verschiedenen Portalen im Internet. Anders als in Zeitungen ist die Suche nach einem Job im Internet ein mühseliges Geschäft, denn man kann sich nicht alle Angebote auf einmal in kompakter Form ansehen. Um die richtige Stelle zu finden, muss nach Schlagwörtern und Kategorien gesucht werden.

Schritt für Schritt zum formal richtigen Aufbau des Bewerbungsschreibens

Um bei einem Unternehmen zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden, ist das richtige Bewerbungsscheiben das einzige Mittel, den potentiellen Arbeitgeber von seinen fachlichen Qualitäten zu überzeugen. In dem Begriff Bewerbung steckt das Wort Werbung. Das Bewerbungsschreiben hat tatsächlich etwas mit einem Werbebrief gemeinsam. Im Bewerbungsschreiben müssen Qualifikation und Stärken des Bewerbers mit dem Blick auf die Stelle, die besetzt werden soll, gekonnt in Szene gesetzt werden. Die formale Gestaltung des Bewerbungsschreibens ist oft ein wichtiges Kriterium als Auswahlverfahren der Personalverantwortlichen. Für die äußere Gestaltung kann die DIN 5008, eine Vorschrift für die Textverarbeitung, genutzt werden. Grundsätzlich ist der Bewerber aber frei in der Wahl des Textverarbeitungsprogramms. Schmuck– und Schreibschriften sollten für den Text nicht verwendet werden. Der Absender kann sowohl links oben, max. 3,8 cm vom oberen Rand des Blattes als auch am rechten Rand des Blattes im Briefkopf platziert werden. Die Anschrift des Empfängers steht nach DIN –Norm 50,8 mm unterhalb der oberen Blattkante. Im Anschreiben sollte die Betreffzeile nicht fehlen. Sie steht unter dem Datum nach ein bis zwei Leerzeilen. Das Wort „Betreff“ wird nicht mehr geschrieben, sondern durch Fett- oder Kursivdruck deutlich gemacht.

Fließtext und wenn möglich persönliche Anrede gebrauchen

Wenn dem Bewerber durch die Stellenanzeige der Ansprechpartner des Unternehmens bekannt ist, dann sollte unbedingt die persönliche Anrede benutzt werden. Gleiches gilt, wenn der Personalverantwortlichen namentlich auf der Webseite des Unternehmens zu identifizieren ist. Leserlichkeit und Fehlerfreiheit sind für den gut gegliederten Fließtext oberstes Gebot. Jeder Absatz sollte nicht mehr als 7 Zeilen haben. Mit 5 bis 6 Absätzen wirkt ein Bewerbungsschreiben leserlich und übersichtlich. Das Bewerbungsschreiben sollte handschriftlich, möglichst mit blauer Tinte, unterschrieben sein. Dabei ist es nicht nötig, den Namen noch einmal in gedruckter Form unter den handschriftlichen Namenszug zu setzen. Um den Empfänger des Bewerbungsschreibens zum Handeln aufzufordern. Es wäre psychologisch geschickt, den Personalverantwortlichen mit dem Grußwort anzuregen, aufgrund der Bewerbung ein Personalgespräch zu führen.

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