Absprungrate

AbsprungrateDie Absprungrate misst, wie viele Besucher auf einer Website landen und sie dann wieder verlassen, ohne weiter mit ihr zu interagieren. Sie wird auch als „Bounce Rate“ bezeichnet. Es gilt als Absprung, wenn ein Nutzer, der auf die Website kommt, nur auf einer Page verbleibt und nachdem er hat, was er wollte, die Seite verlässt.

Was bedeutet die Absprungrate für die Website?

Für manche kann sie wirklich ein Grund zur Sorge sein, andere sind mit einer hohen Absprungrate trotzdem sehr erfolgreich. Sie wird von Google Analytics herangezogen, um das Konsumverhalten der Besucher zu ermessen. Tatsächlich kann niemand genau sagen, was ein Besucher wirklich auf der Website macht und wie zufrieden er mit ihr ist, sollte er seine Meinung nicht kund tun. Daher teilt Google Analytics die Besucher in zwei Gruppen ein: Jene, die nur eine Website besuchen und sie danach verlassen, ohne auf etwas anderes zu klicken und jene, die mit ihr interagieren, d.h. einen Link anklicken, sich eine Grafik oder ein Video anschauen usw. Soweit im Groben, Google bedient sich noch weiterer Variablen zur Beurteilung der Bounce Rate.

Ist eine hohe Absprungrate nun gut oder schlecht?

Das kommt ganz auf den Inhalt an und darauf, was die Website dem Nutzer liefern soll. Häufige Absprünge müssen nicht bedeuten, dass er mit dem Inhalt unzufrieden ist. Sollte der Inhalt eine einfache Anleitung zur Entfernung von Glühlampen in Deckenspots sein, dann wird er sich diese Anleitung durchlesen, die Glühlampen entfernen, die Page schließen und vollkommen zufrieden mit dem Content sein. Das bedeutet in diesem Fall nicht, dass es dem Angebot an Qualität mangelt.

Sollte es dem Betreiber der Seite aber wichtig sein, dass Links angeklickt, Newsletter abonniert, Produkte gekauft werden, dann ist eine hohe Absprungrate ein Indiz dafür, dass der Nutzer nicht gefunden hat, weswegen er überhaupt auf der Website gelandet ist. Besonders Seiten, die eine Produktgruppe präsentieren, über die potentielle Käufer dann auf Detailseiten weitergeleitet werden sollen, zehren von einer hohen Verweildauer.

Für den Betreiber der Website hängt es also ganz davon ab, was er mit ihr erreichen will und wie wichtig es ihm ist, dass der Besucher mit ihr interagiert. Soll der Content schon auf einer Page sichtbar sein, ist eine niedrige Verweildauer kein Grund zur Panik.

(Bilderquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain)